Vater will Tochter (7) mit Abflussreiniger töten: So geht es ihr heute

Northampton, Massachusetts (USA) - Endlich ist ein Urteil gesprochen. Fünf Jahre nachdem ein Vater seine Tochter auf brutalst mögliche Art und Weise umbringen wollte, wurde er jetzt für seine Gräueltaten verurteilt.

Ein Vater wollte seine Tochter mit Abflussreiniger umbringen. (Symbilbild)
Ein Vater wollte seine Tochter mit Abflussreiniger umbringen. (Symbilbild)  © 123RF Iuliia Mikhalitskaia

Der Mann Mann aus Northampton im US-Bundesstaat Massachusetts bekam eine Haftstrafe von 16 bis 18 Jahren.

Im April 2015 flößte er dem gerade einmal sieben Jahre alten Mädchen Abflussreiniger in den Darm ein und setzte es anschließend unter starke Schmerzmittel.

Nur durch eine Entnahme von knapp zwei Meter Darm und den Verlust eines Drittels ihre Blase konnte das Kind damals gerettet werden.

"Eine Jury des Hampshire Superior Court befand Christopher Conley [...] wegen versuchten Mordes, des tätlichen Angriffs und der Körperverletzung eines Kindes mit gefährlichen Waffen (Opiate) und des tätlichen Angriffs und der Körperverletzung eines Kindes mit schwerer Körperverletzung für schuldig", so eine offizielle Pressemeldung.

Auch seiner Ex-Frau Julie Conley wird demnächst der Prozess gemacht. Bisher bekannte sie sich nicht für schuldig.

So geht es dem Mädchen jetzt

Das Mädchen befindet sich in wöchentlicher Therapie. (Symbolbild)
Das Mädchen befindet sich in wöchentlicher Therapie. (Symbolbild)  © 123RF Katarzyna Białasiewicz

Erst im Februar 2016 konnte das Mädchen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Und obwohl die mittlerweile 12-Jährige jetzt bei einer Adoptivfamilie lebt, hat sie auch heute noch massiv mit den Folgen des Verbrechens zu kämpfen.

Die Adoptivmutter sagte laut Daily Hampshire Gazette, dass sie wöchentlich eine Therapiesitzung aufsucht, um ihren psychischen Schaden verarbeiten zu können:

"Sie beschäftigt sich weiterhin mit dem Unbekannten: dem Unbekannten, warum dies mit ihr getan wurde, dem Unbekannten, was sie in Zukunft damit zu tun haben wird und dem Unbekannten, ob ihre Fortpflanzungsorgane geschädigt wurden und sie jemals in der Lage sein wird, eigene Kinder zu haben."

Die Verletzungen führen noch heute zu Darmproblemen und lösen die Angst davor aus, dass die Organe versagen könnten.

Zudem muss das Mädchen ganz genau auf seine Ernährung achten und leidet unter Mobbing: "Sie lebt jetzt mit mehreren physischen und emotionalen Narben. Sie wird für den Rest ihres Lebens mit diesen Narben leben."

Titelfoto: 123RF Iuliia Mikhalitskaia


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