Lebenslang für Horror-Vater: Mit unzähligen Gewaltexzessen tötete er sein Baby!

Wixams - Am Dienstag war es endlich amtlich! Kevin Eves wurde nach seinen Gräueltaten an seinem neugeborenen Mädchen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er misshandelte seine Tochter auf schlimme Art und Weise.

Der Mörder-Vater Kevin Eves ist nun mindestens für die nächsten zwanzig Jahre hinter Gittern. (Symbolbild).
Der Mörder-Vater Kevin Eves ist nun mindestens für die nächsten zwanzig Jahre hinter Gittern. (Symbolbild).  © Boris Roessler/dpa

Mit einer Reihe an gewaltsamen Übergriffen setzte der 37-Jährige dem noch jungen Leben der kleinen Harper Denton ein Ende. Der kleine Sonnenschein wurde gerade einmal acht Wochen alt.

In den wenigen Wochen vor ihrem Tod fügte Eves seinem Kind unter anderem 34 Rippenfrakturen (!), zwei Mittelfußbrüche sowie eine Schädelfraktur zu. Das Kind muss unsagbare Schmerzen gehabt haben. Am 12. Juni 2018 hielt er dem Kind mit seiner Hand letztlich so lange die Atemwege zu, bis es erstickte.

Bis zuletzt bestritt er die Tat, doch die Jury hat ihn am Dienstag nun für schuldig befunden. Bereits 2006 wurde er zu einer Gefängnisstrafe von neun Jahren verurteilt, weil er einem kleinen Jungen schwere Körperverletzungen, darunter lebensbedrohliche am Kopf, zugefügt hatte.

Richterin O'Farrell, die ihm eine Freiheitsstrafe von mindestens 20 Jahren aufbrummte, sagte, er sei "grausam, brutal und bösartig".

Die Mutter der kleinen Harper, Cherinea Denton, wusste von der Vorgeschichte ihres Freundes indes nichts. Er habe seine Vergangenheit erfolgreich vertuscht. Als sie bemerkte, dass sie schwanger war, sei sie zunächst "fröhlich und aufgeregt" gewesen, sagte sie. Auch wenn die Schwangerschaft nicht geplant gewesen sei.

Harpers Mutter trauert um ein Leben "welches länger als acht Wochen hätte dauern sollen"

Wie "metro" berichtet, ließ Richterin O'Farrell währenddessen nach dem Schuldspruch kein gutes Haar an Eves: "Leider hatten Sie nicht die natürlichen elterlichen Instinkte wie Schutz und Pflege. Sie waren nicht in der Lage oder nicht gewillt, die Bedürfnisse Ihres Kindes vor Ihre eigenen Bedürfnisse zu stellen. Ihre Wut war hingegen unkontrollierbar."

Mutter Cherinea fügte betroffen an: "Mein hübsches Mädchen hat sich von jemandem die Zukunft stehlen lassen, dem sie während ihres ganzen Lebens hätte vertrauen und auf den sie hätte zählen müssen - ein Leben, welches länger als acht Wochen hätte dauern sollen."

Die Mutter behält ihre kleine Harper jedoch in guter Erinnerung, sprach davon, dass sie immer ein "freches Grinsen" gehabt habe. Dennoch ist sie tieftraurig, dass Harper "nicht einmal einen Geburtstag feiern durfte und nie einen Weihnachtsbaum gesehen hat".


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