Mann geht es nach Badeausflug schlecht: Schrecklich, was Ärzte dann auf seinem Rücken entdecken

Niceville (USA) - Cheryl Bennet Wiygul muss einen schrecklichen Schicksalsschlag verkraften: Kurz nach einem Besuch ihrer Eltern bei ihr in Florida, verstarb urplötzlich ihr geliebter Vater.

Cheryl mit ihrem Vater Dave. Sie bleiben ihre jetzt als Erinnerung.
Cheryl mit ihrem Vater Dave. Sie bleiben ihre jetzt als Erinnerung.  © Facebook/Cheryl Bennett Wiygul

Dave Bennett und seine Frau aus dem US-Bundesstaat Memphis waren nach Niceville gereist, um ihre Tochter und deren Familie zu sehen.

Die Verwandten verbrachten zunächst eine wunderbare Zeit im "Sunshine State" und ließen es sich nehmen, das gute Wetter für einen ausgiebigen Badeausflug zu nutzen.

Dass das Plantschen im Meer verheerende Folgen für Dave haben sollte, ahnte zunächst niemand!

"Daddy blieb bis spät in die Nacht auf und schaute sich einen Film an", erinnert sich Cheryl. "Er glücklich und gesprächig und schien sich wohl zu fühlen."

Doch nur wenige Stunden später verschlechterte sich sein Zustand rapide: "Ungefähr 4 Uhr morgens, 12 Stunden, nachdem wir im Wasser waren, wachte er mit Fieber, Schüttelfrost und einigen Krämpfen auf", so die US-Amerikanerin.

Dave bemerkte die merkwürdigen roten Flecken auf seinem Rücken zu spät.
Dave bemerkte die merkwürdigen roten Flecken auf seinem Rücken zu spät.  © Facebook/Cheryl Bennett Wiygul

Die Eltern entschieden sich deshalb, auf direktem Wege nach Hause zu fahren. "Meine Mutter wollte, dass er in der Nähe seiner Ärzte war, die seine Vorgeschichte kannten". Dave hatte einst gegen Krebs gekämpft.

"Auf dem Heimweg wurde es immer schlimmer. Seine Beine begannen sehr doll zu schmerzen. Er fühlte sich extrem unwohl", schreibt Cheryl in einem Facebookpost. Sie fügt hinzu, dass ihr Vater kein Jammerlappen wäre. "Mein Papa hat viel durchgemacht und er muss schon echt große Schmerzen haben, ehe er anfängt zu klagen."

Gegen 20 Uhr erreichte das Paar schließlich ein Krankenhaus in Memphis. Als die Krankenschwestern dem US-Amerikaner dann halfen, sich umzuziehen, waren alle geschockt:

Auf seinem Rücken prangte eine große Schwellung und ein merkwürdiger rot-schwarzer Fleck.

Die Ärzte wollten zunächst nicht glauben, dass es sich tatsächlich um nekrotisierende Fasziitis handelte und gaben Dave deshalb nur Antibiotika.

Doch kurz darauf hatte sich der Fleck in seiner Größe verdoppelt, ein weiterer tauchte auf. "Seine Arme wurden von Minute zu Minute fleckiger und er war hatte große Schmerzen. Einige der Krankenschwestern sagten, sie hätten so etwas noch nie gesehen."

Gegen 1 Uhr nachts wurde der Familienvater dann septisch, man brachte ihn auf die Intensivstation. Dave kollabierte mehrmals und musste wiederbelebt werden. Die Ärzte entdeckten, dass seine Organe versagten und sein Blut infiziert wäre.

"Weniger als 48 Stunden nach dem Verlassen des Wassers hatten die Bakterien ihn getötet", meint Cheryl traurig. Demnach hatte ihr Vater wohl eine unentdeckte Wunde am Rücken gehabt, durch die das Bakterium in sein Körper gedrungen war.

Cheryl macht sich große Vorwürfe: "Wir hätten ihn niemals ins Wasser lassen dürfen." Nun will sie mit ihrer Geschichte andere Menschen warnen, solche Situationen ernst zu nehmen und nicht mit offenen Wunden oder einem geschwächten Immunsystem ins Wasser zu gehen.


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