Vater stürzt beim Bergwandern in den Tod, Sohn muss hilflos zusehen

Schönau am Königssee - Seit dem 27. Februar waren ein Vater und sein Sohn im Steinernen Meer (Berchtesgadener Land) auf einer Schneeschuhtour unterwegs. Am Donnerstag endete der Ausflug für einen von ihnen jedoch tödlich.

Für den Vater endete die Schneeschuhtour mit seinem Sohn tödlich. (Symbolbild)
Für den Vater endete die Schneeschuhtour mit seinem Sohn tödlich. (Symbolbild)  © 123RF

Wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilte, hätten die beiden Bergsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern am 1. März mit dem Abstieg begonnen. Das Gelände sei immer steiler geworden, weshalb die Männer ihre Schneeschuhe auszogen. Um nicht abzurutschen, sollen sie sich an Sträuchern festgehalten haben.

Schließlich stellte der Sohn dem Bericht zufolge dann aber fest, dass das Gelände zu unwegsam sei, um den Abstieg fortzusetzen. Doch da war es schon zu spät: Der 53-jährige Vater stürzte nur wenige Meter von ihm entfernt etwa 120 Meter in die Tiefe.

Er habe noch versucht, sich an einzelnen Ästen festzuhalten. Doch weder das noch sein Sohn konnten ihn retten. Dieser musste hilflos mitansehen, wie sein Vater in den Tod stürzte. Für den 53-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Bergwacht und Polizei konnten nur noch seine Leiche bergen.

Der Sohn wurde ebenfalls in Sicherheit gebracht. Er sei im Tal von Krisenberatern versorgt worden. Eigentlich habe er sich dort gemeinsam mit seinem Vater mit weiteren Angehörigen treffen wollen. Dazu kam es nach dem tragischen Bergunglück jedoch nicht mehr.


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