Papst macht den Teufel für sexuellen Missbrauch in der Kirche verantwortlich

Rom - Geht es nach Papst Franziskus (81) macht der Teufel regelrecht Überstunden, um die römisch-katholische Kirche zu untergraben. Als Erklärung für den Missbrauchsskandal kommt Luzifer dem Kirchenoberhaupt gerade recht.

Für Papst Franziskus (81) ist der Teufel etwas Reales.
Für Papst Franziskus (81) ist der Teufel etwas Reales.  © DPA

Wie die Daily Mail schreibt, machte der 81-Jährige Satan für den sexuellen Missbrauch und die Krise innerhalb der katholischen Kirche verantwortlich, weshalb er Gläubige in aller Welt bat, an jedem Tag im Oktober ein Gebet zu sprechen (TAG24 berichtete).

"Die Kirche muss vor den Angriffen des Bösartigen, des großen Anklägers bewahrt werden", führte Papst Franziskus aus.

"Wir sollten den Teufel nicht als einen Mythos, eine Darstellung, ein Symbol, eine Redewendung oder eine Idee betrachten", geht es aus einer Nachricht des göttlichen Stellvertreters auf Erden hervor.

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2013 hat Jorge Mario Bergoglio bereits mehrfach klar gemacht, dass der Teufel etwas Reales sei.

Weltweit wird die katholische Kirche seit Kurzem von einem Missbrauchsskandal erschüttert.

Vorfälle wurden in den Niederlanden, in den USA, aber auch in Deutschland dokumentiert. Hierzulande sollen zahlreiche Jungen und Mädchen zwischen acht und 20 Jahren von Geistlichen in den Jahren von 1946 und 2014 sexuell missbraucht worden sein.


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