Zu trocken! "Dauer-Feuer" auf Feldern und in Wäldern

Velbert/Iserlohn/Köln – Kaum Regen, schwüle Hitze. Der Waldboden und die Felder in Nordrhein-Westfalen sind knochentrocken.

Die trockene Witterung hält die Feuerwehr in Atem.
Die trockene Witterung hält die Feuerwehr in Atem.  © Feuerwehr Velbert

Am Dienstag brannte in Köln eine Strohpresse (TAG24 berichtete) dann stand in Velbert ein Stoppelfeld in Flammen und in Iserlohn ein Waldstück. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Waldbrandstufe vier ausgerufen.

Auch in Essen war die Feuerwehr im Einsatz. In der Nacht musste die Essener Feuerwehr eine Laube und mehrere Tannen löschen, 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Ein weiteres Feuer auf einem Feld am Waldrand bei Velbert breitete sich durch ungünstigen Wind aus, wie es bei den dortigen Rettungskräften hieß. Zwei Bauern halfen den Einsatzkräften dabei, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.

In Iserlohn brannten den Angaben nach am Nachmittag Waldboden und junger Waldbewuchs auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern - das entspricht in etwa der Größe eines halben Fußballfeldes. Mithilfe einer rund 500 Meter langen Schlauchleitung hätten die 120 eingesetzten Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle gebracht.

In den vergangenen Tagen hatten mehrmals größere Flächen gebrannt. "Das hören wir im Moment täglich", sagte ein Sprecher der Iserlohner Feuerwehr. Er rechne mit weiteren Bränden in den nächsten Tagen.

Kleiner Trost: Im Süden NRWs sind ab Mittwochnachmittag Schauer und Gewitter möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Dabei kann es auch zu Starkregen kommen. In kurzer Zeit könnten 25 bis 40 Liter Wasser pro Quadratmeter niederprasseln. Auch Hagel sei möglich. Das Gewitter fängt den Angaben zufolge in der Eifel an und zieht Richtung Sauerland.

Titelfoto: Feuerwehr Velbert


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