Nach Venedig-Unglück: Kreuzfahrtschiff setzt Reise nicht fort

Venedig - Die Kreuzfahrtgesellschaft MSC Cruises unterbricht nach einem Unfall mit einem ihrer Schiffe in Venedig die vorgesehene Reise.

Das Kreuzfahrtschiff kollidierte mit dem Touristenboot.
Das Kreuzfahrtschiff kollidierte mit dem Touristenboot.  © Vigili del Fuoco/dpa

Die laufenden Untersuchungen in Folge des Zusammenstoßes mit einem kleineren Boot würden noch einige Tage in Anspruch nehmen, weshalb die geplante Fahrt in das östliche Mittelmeer nicht fortgesetzt werden könne, hieß es am Montag in einer Mitteilung.

Das riesige Kreuzfahrtschiff war am Sonntag in der italienischen Lagunenstadt beim Anlegen plötzlich außer Kontrolle geraten und in ein Boot voller Reisegäste gekracht (TAG24 berichtete).

Vier Menschen wurden verletzt. Nach Angaben von MSC Cruises war ein "technisches Problem" die Ursache für den Unfall. Die "MSC Opera" ist 275 Meter lang und 54 Meter hoch.

Dass die gigantischen Schiffe durch die Lagune der Weltkulturerbestadt fahren, ist höchst umstritten. Der Vorfall hat die Debatte darüber wieder befeuert.

Den Fahrgästen werde der volle Preis der Reise erstattet, erklärte MSC. Sie könnten auch für den vorgesehenen Zeitraum an Bord bleiben. Nach derzeitigem Stand könne das Schiff am Freitag wieder in See stechen - und wie vorgesehen am Samstag im süditalienischen Bari ankommen.

Das Kreuzfahrtschiff "Msc Opera" ist beim Anlanden an der Anlegestelle San Basilio im Kanal von Giudecca mit einem Touristenboot zusammengestoßen.
Das Kreuzfahrtschiff "Msc Opera" ist beim Anlanden an der Anlegestelle San Basilio im Kanal von Giudecca mit einem Touristenboot zusammengestoßen.  © Vigili del Fuoco/dpa

Titelfoto: Vigili del Fuoco/dpa


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