Leipziger Klinik-Angestellte arm dran? Darum könnten sie jetzt richtig abkassieren

Leipzig - Die Beschäftigen des Helios Herzzentrums in Leipzig verdienen rund 10 Prozent weniger als Kollegen, die nach Tarif bezahlt werden. Am Dienstag starten deshalb neue Tarifverhandlungen.

Mit der Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Beschäftigten am HELIOS Herzzentrum in Leipzig endet eine lange Vorbereitungszeit.
Mit der Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Beschäftigten am HELIOS Herzzentrum in Leipzig endet eine lange Vorbereitungszeit.  © DPA

Die Gewerkschaft Verdi kritisiert zusätzlich zu den Gehaltsentwicklungen auch die Arbeitszeiten, die verbindlichen Dienstpläne und die Regelungen zum Bereitschaftsdienst in der Klinik. "Gespräche, Infoveranstaltungen und Umfragen belegen, dass die Beschäftigten nicht länger von der Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst abgekoppelt sein wollen", so Verdi-Verhandlungsführer Bernd Becker.

Gewerkschaftssekretär Andreas Menzel: "Wir beginnen jetzt erst einmal mit den Verhandlungen zum Entgelttarifvertrag. Mit der Kündigung des alten Tarifvertrages zum 31.12.2017 haben wir den Weg für neue Verhandlungen freigemacht."

Das Gehaltsniveau liege durchschnittlich 10 Prozent unter den im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst geregelten Tabellenentgelten. "Deshalb fordern wir eine rückwirkende Erhöhung der Löhne und Gehälter ab dem 1. Januar 2018 um genau diese 10 Prozent", so Becker.

Die Gewerkschaft Verdi kritisiert zusätzlich zu den Gehaltsentwicklungen auch die Arbeitszeiten, die verbindlichen Dienstpläne und die Regelungen zum Bereitschaftsdienst in der Klinik.
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert zusätzlich zu den Gehaltsentwicklungen auch die Arbeitszeiten, die verbindlichen Dienstpläne und die Regelungen zum Bereitschaftsdienst in der Klinik.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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