Verfolgungsjagd auf der Autobahn endet erst nach 140 Kilometern

Die Verfolgungsjagd endet erst nach 140 Kilometern (Symbolbild).
Die Verfolgungsjagd endet erst nach 140 Kilometern (Symbolbild).  © Jan Woitas/dpa

Kiedrich - Ein Mann lieferte sich am Donnerstagmorgen eine 140 kilometerweite Verfolgungsjagd.

Laut Informationen von hessenschau.de handelt es sich um einen per Haftbefehl gesuchten Mann.

Der 51-jährige Täter habe bei einer Routinekontrolle die Flucht ergriffen und sei mit hoher Geschwindigkeit auf die B42 in Richtung A66 und von dort auf die A5 gefahren.

Die Polizei Westhessen teilte mit, dass die Verfolgungsjagd 140 Kilometer andauerte. Mehrere Polizeifahrzeuge versuchten den Straftäter zu stoppen, anfangs ohne Erfolg.

Die Flucht endete dann abrupt, da der Mann aus unerklärten Gründen die Kontrolle seines Pkws verlor und gegen die Leitplanke knallte.

Der Flüchtige verletzte sich schwer und musste ins Krankenhaus verfrachtet werden.

Zwei Insassen eines Polizeifahrzeugs, welche versuchten die Verfolgungsjagd zu beenden, verletzen sich ebenfalls. Während der Verfolgung krachten die Beamten in eine Baustellenabsperrung.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber hessenschau.de bestätigte, war der 51-jährige Straftäter mehrmals wegen Betrugsdelikten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden und sollte durch seine weiteren Straftaten in Untersuchungshaft genommen werden.


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