Verfolgungsjagd über den Elberadweg endet in der Müglitz

Pirna/Heidenau - Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei: Mehrere Streifenwagen rasten dabei einem VW Polo von Pirna nach Heidenau hinterher.

Der VW Polo musste letzten Endes aus der Müglitz gezogen werden.
Der VW Polo musste letzten Endes aus der Müglitz gezogen werden.  © Marko Förster

Ersten Informationen zufolge soll die Raserei am gestrigen Sonntag gegen 20.45 Uhr begonnen haben. Die Polizei wollte ein tschechisches Paar auf der Dresdner Straße in Pirna anhalten, doch die beiden nahmen Reißaus.

Zunächst fuhren sie in eine Sackgasse und mussten wenden, anschließend ging es in Richtung Heidenau. Dort fuhr das Pärchen, das inzwischen von mehreren Streifenwagen verfolgt wurde, mit dem grünen VW Polo auf den Elberadweg in Richtung Dresden

Letztlich endete ihre Flucht dann damit, dass sie mit ihrem Auto im Fluss Müglitz landeten und nicht mehr weiterfahren konnten.

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Die Polizei befreite sowohl den 40-jährigen Fahrer als auch seine 28-jährige Beifahrerin aus dem Wagen und nahm die beiden vorübergehend fest. Per Notarzt wurden die beiden dann in ein Klinikum nach Pirna gebracht. 

Währenddessen konnte offenbar ein Polizist den Polo im Fluss starten und ans Ufer zurücksteuern, später wurde das Auto ganz aus dem Fluss geborgen.

Auch dieses Hündchen war in die Jagd involviert: Der kleine Vierbeiner gehörte offenbar dem Paar, das vor der Polizei flüchtete und befindet sich nun vorerst im Tierheim.
Auch dieses Hündchen war in die Jagd involviert: Der kleine Vierbeiner gehörte offenbar dem Paar, das vor der Polizei flüchtete und befindet sich nun vorerst im Tierheim.  © Marko Förster

Der Fahrer war alkoholisiert und gegen die Beifahrerin steht ein Haftbefehl aus

Wie die Polizei auf TAG24-Anfrage bekannt gab, war das tschechische Paar mit einem gefälschten Kennzeichen unterwegs. Zudem stand für die 28 Jahre alte Frau ein Haftbefehl aus, deshalb befindet sie sich inzwischen in der JVA.

Bei dem 40 Jahre alten Mann dagegen wurden nach der Verfolgungsjagd 0,9 Promille festgestellt. Er befindet sich zurzeit immer noch in Polizeigewahrsam.

Auch einen Hund hatten die beiden offenbar mit an Bord. Der Vierbeiner wurde vorsorglich in ein Tierheim gebracht.

Titelfoto: Marko Förster

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