Polizei wird gerufen, um zu schlichten, dann kommt das schreckliche Geheimnis ans Licht

Ulm - Am Abend des Ostersonntags, kurz vor Mitternacht, wurde die Polizei in die Ulmer Oststadt gerufen.

Die Polizei rückte eigentlich an, um den Streit zu schlichten, vor Ort erfuhren sie dann von den vergangenen Straftaten. (Symbolbild)
Die Polizei rückte eigentlich an, um den Streit zu schlichten, vor Ort erfuhren sie dann von den vergangenen Straftaten. (Symbolbild)  © DPA

Innerhalb einer Familie soll es, wie die Beamten berichten, nach reichlich Alkoholkonsum zu einem Streit gekommen sein.

Eigentlich sollte die Polizei nur schlichten und die Beteiligten trennen.

Doch dann offenbarte eine 34-Jährige den Grund für ihren wohl nicht seltenen Alkoholmissbrauch.

Seit ihrem achten Lebensjahr soll sie das Opfer ihres Stiefvaters gewesen sein, der sie angeblich bis zu ihrem Auszug mit 16 Jahren immer wieder sexuell missbraucht haben soll.

Der 73-Jährige soll seiner Stieftochter gedroht haben, sie beim Jugendamt anzuschwärzen, sollte sie ihn anzeigen, teilte die Polizei mit.

Die Anzeige wegen Vergewaltigung und weiterer Sexualstraftaten wurde nun vom Polizeirevier Geislingen aufgenommen.

Titelfoto: DPA

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