Mann setzt Mutter unter Drogen, damit er ihre Tochter vergewaltigen kann

Sydney - Rachels Zustand gab den Ärzten Rätseln auf: Die zweifache Mutter war ständig müde und von einer mysteriösen Lethargie geplagt. Am Ende war es aber kein Mediziner, der ihren Zustand aufklärte, sondern ihre Tochter. Die Wahrheit schockiert!

Der Australier hatte sich mehrfach an den Mädchen vergangen. (Symbolbild)
Der Australier hatte sich mehrfach an den Mädchen vergangen. (Symbolbild)  © 123RF

Rachel, deren Nachname aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden darf, lebte schon seit zwölf Jahren mit Timothy James Stewart zusammen. Nie hätte sie erwartet, dass sie sich in ihrem Partner derart getäuscht hatte.

Sein schreckliches Verbrechen kam ans Tageslicht, als sich Rachels zwölfjährige Tochter merkwürdig benahm und sich immer mehr zurückzog. Stewart hatte sich zuvor zudem darüber beschwert, dass das Mädchen ihn nicht mehr "Dad" nannte.

Die Australierin setzte sich deshalb mit ihrer Tochter zusammen und fragte sie, was mit ihr los wäre. "Du kennst ihn nicht", meinte diese im Bezug auf ihren Stiefvater. "Du hast keine Ahnung, wer er wirklich ist."

Ihre Mutter erinnert sich noch zu gut an diesen Augenblick, als sie realisierte, was ihre Tochter meinte: "In dem Moment, als sie es sagte, wusste ich es. In meinem Bauch öffnete sich eine Grube."

Die Mutter sowie die Zwölfjährige wurden unter Drogen gesetzt. (Symbolbild)
Die Mutter sowie die Zwölfjährige wurden unter Drogen gesetzt. (Symbolbild)  © 123RF

Sie konfrontierte ihren Mann mit ihrem Verdacht, dass er sich "unangebracht" gegenüber ihrem Kind verhalten hätte. Der floh, ohne ein Wort, zu sagen aus dem Haus. Nur wenige Stunden später wurde er von Polizisten in den Blue Mountains gefasst.

Nach seiner Verhaftung, kam die ganze grausame Wahrheit heraus:

Seit vier Jahren wurde sie von Timothy James Stewart regelmäßig am Abend unter Drogen gesetzt, damit er sich an den beiden Töchtern vergehen kann.

Der Australier nutzte dabei Schlaftabletten in Pulverform, die er heimlich in die Getränke seiner Frau gemischt hatte. Mit dieser Technik hatte er auch die Zwölfjährige gefügig gemacht. Dreimal in der Woche hatte er das Mädchen anschließend vergewaltigt.

Auf seinem Telefon wurden zudem ekelhafte Bilder entdeckt, die er in einer harmlos aussehenden App versteckt hatte.

Sein Opfer hatte mehrfach versucht, mit Briefen auf die Vergewaltigungen aufmerksam zu machen. Diese hatte ihr Stiefvater aber immer zerstört, bevor sie irgendjemand erreichen konnten.

Vor Gericht behauptete er, dass das Mädchen ihn verführt hätte und beschrieb die Beziehung zu ihr, dass sie "wie ein verheiratetes Paar" wären. Die medizinischen Berichte widerlegten dies aber: Die Schülerin stand jedes Mal unter Drogen.

Stewart bekannte sich laut Daily Star in 99 Fällen des Missbrauchs schuldig. Weitere 28 Straftaten wurden ihm zu Lasten gelegt, darunter der Missbrauch der Drogen, die er gegen seine Frau und ihre Tochter einsetzte, Vergewaltigung und die sexuellen Übergriffe auf die jüngere Schwester.

Der Australier wurde zu 32 Jahren Gefängnis verurteilt.

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