Er soll zwei 14-jährige Mädchen vergewaltigt haben

Manuel K. (28) hat sich inzwischen bei seinen Opfern und deren Eltern 
entschuldigt. Um eine Verurteilung wird er aber nicht kommen.
Manuel K. (28) hat sich inzwischen bei seinen Opfern und deren Eltern entschuldigt. Um eine Verurteilung wird er aber nicht kommen.  © Ove Landgraf

Dresden - Das Landgericht Dresden verhandelt derzeit gegen Manuel K. (28). Der Brandenburger soll zwei 14-jährige Schülerinnen vergewaltigt haben. Zum Auftakt redete er ununterbrochen: Hauptsächlich über sich und sein Interesse am "Sex ohne Emotionen".

Den habe er gesucht, bot dafür auch Geld. Ins Bordell wollte er nicht gehen. "Das ist nicht dasselbe", so Manuel K. zum Richter. Er suchte lieber im Netz Kontakt.

Ein Opfer schickte ihm Bilder, wollte dann aber weder ein Treffen noch Sex. "Da drohte er, ihre Bilder hochzuladen, Schule und Eltern zu informieren", sagt der Staatsanwalt.

So eingeschüchtert stieg die Schülerin im Sommer 2016 in seinen Golf. Er fuhr mit ihr auf einen Feldweg bei Moritzburg, band die sich heftig wehrende Frau wie einen Hund an und vergewaltigte sie. "Ich habe aufgehört, als sie weinte", sagte der Angeklagte. Aber: Er hatte die Tat sogar gefilmt. Der Richter: "Da ist deutlich zu sehen und zu hören, dass sich das Opfer sofort lautstark wehrt."

Zum Glück ging das Opfer sofort zur Polizei, legte so dem Täter das Handwerk. Manuel K. wurde noch am Tattag verhaftet. Die Kripo ermittelte eine weitere Vergewaltigung. Sechs Wochen zuvor in Thüringen.

In der Wohnung fanden sich selbst gedrehte Sex-Filme. "Meine Mädels wussten, dass ich sie filme. Das war normal", sagte Manuel K. Die Polizei aber ermittelte die Frauen. Keine wusste davon. Es setzt reihenweise weitere Anzeigen. Urteil folgt.


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