Vergewaltigung mit Wolfsmaske: 42-Jähriger gesteht Horror-Tat

München - Nach der Vergewaltigung einer Elfjährigen in München hat der mutmaßlich mit einer Wolfsmaske getarnte Täter die Vorwürfe eingeräumt.

Marcus da Gloria Martins, Sprecher der Münchner Polizei, bei einer Pressekonferenz. Im Hintergrund ist ein Vergleichsbild der Wolfsmaske zu sehen.
Marcus da Gloria Martins, Sprecher der Münchner Polizei, bei einer Pressekonferenz. Im Hintergrund ist ein Vergleichsbild der Wolfsmaske zu sehen.  © DPA

"Man kann das als Geständnis werten", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag. Details wollte sie allerdings zunächst keine nennen.

Der Anwalt des Verdächtigen wollte überhaupt keine Stellungnahme dazu abgeben. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Der 42-jährige Deutsche soll Ende Juni das elfjährige Mädchen im Stadtteil Obergiesing in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt haben (TAG24 berichtete). Die Polizei nahm den Mann fest, der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft ist. Er kam in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik (TAG24 berichtete).

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Vergangene Woche hatten die Ermittler die Wolfsmaske in einem Abfallcontainer in der Nähe des Wohnortes des Mannes gefunden (TAG24 berichtete). Der Verdächtige hatte sie auf die Spur gebracht.

Update 15.15 Uhr: Stellungnahme des Anwalts

Der Anwalt des Verdächtigen erklärte: "Mein Mandant hat ein schonungsloses schriftliches Geständnis über mich abgegeben, um dem Mädchen wenigstens im Nachgang eine intensive Befragung zu ersparen."

Eine Polizistin sucht mithilfe eines Suchhundes in einem Waldstück nach Hinweisen.
Eine Polizistin sucht mithilfe eines Suchhundes in einem Waldstück nach Hinweisen.  © DPA

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