Verhext! Eislöwen gelingt wieder nur ein Tor

Artus Kruminsch (goldener Helm) stürzt und verzieht.
Artus Kruminsch (goldener Helm) stürzt und verzieht.

Von Enrico Lucke

Rosenheim - Ist das Tor der Starbulls aus Rosenheim verhext? Den Anschein hat es. Die Dresdner Eislöwen trafen im gestrigen vierten Duell mit den Bayern wieder nur ein Mal. Und so verloren sie am Ende klar mit 1:3 (0:1, 0:0, 1:2).

„Wenn ich es genau wüsste, warum wir in der Saison bei jedem Duell nur ein Tor erzielen, dann hätten wir es abgestellt. Wahrscheinlich sind es der starke Torhüter und der starke Trainer - keine Ahnung“, scherzte der Löwen-Dompteur Thomas Popiesch.

Er wusste aber auch, dass die Chancen zum Toreschießen reichlich waren. Vor gut 1800 Zuschauern im Rosenheimer Kathrein Stadion hatten die Dresdner eine starke Anfangsphase.

Und nach sieben Minuten sogar fast zwei Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch das Popiesch-Team fand kein Mittel, den Vorteil zu nutzen.

„Wir waren sehr fahrig mit unserem Spiel, hatten keine Präzision“, so der 49-Jährige.

Und so kam die Quittung. Simon Fischhaber (16.) markierte das 0:1. Marius Garten (35) hätte durch einen Sonntagsschuss fast Keeper Timo Herden überwunden, doch im letzten Moment konnte ein Rosenheimer die Scheibe von der Linie kratzen.

Lukas Slavestinksy (42.) sorgte dann für den verdienten Ausgleich, aber Maximilian Hofbauer (56.) durfte ungestört das Tor umkurven und die Scheibe zum 1:2 einschieben. 39 Sekunden vor Schluss machte Mario Trabucco alle klar - 1:3.

Foto: Wolfgang Fehrmann


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