Autsch! Ihr glaubt nicht, was sich diese Frau zur Verhütung eingeführt hat!

Zhongshan (China) - Eine 31-jährige dreifache Mutter hatte scheinbar genug vom Kinderkriegen. Um eine weitere Schwangerschaft zu verhindern, führte sie sich eine handelsübliche Metall-Spirale, die sie in einer Werkstatt gefunden hatte, in die Vagina ein.

Etwa ein halbes Jahr nutzte die Frau die Metallspirale zur Verhütung. Geklappt hat es nicht. (Symbolbild)
Etwa ein halbes Jahr nutzte die Frau die Metallspirale zur Verhütung. Geklappt hat es nicht. (Symbolbild)  © dpa/Maurizio Gambarini

Dass eine gewöhnliche Metall-Spirale nicht den gleichen Effekt wie das Verhütungsmittel Spirale hat, die von einem Gynäkologen eingesetzt werden muss, wusste sie scheinbar nicht.

Bemerkt wurde diese extrem gefährliche Do-It-Yourself-Aktion im Juli, als die dreifache Mutter in ein Krankenhaus in China ging, um dort eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Zu dem Zeitpunkt war sie schon im fünften Monat schwanger, so die "Sun".

Vor der geplanten Abtreibung wurde die Frau gründlich untersucht. Dabei bemerkten die Ärzte, dass etwas mit der Frau nicht stimmte. "Bei unseren Untersuchungen fanden wir Ringe zwischen ihrer Vagina und dem Gebärmutterhals - es war eine Spirale, die bereits von ihrem Vaginalgewebe umschlossen war", so der behandelnde Arzt Dr. Fu Junhong.

Etwa ein halbes Jahr hatte die 31-Jährige die Metall-Spirale als vermeintliches Verhütungsmittel genutzt, so Dr. Junhong weiter. Auch wenn sie die Spirale zuvor "gereinigt" hatte, war das eine extrem gefährliche Aktion. Nicht nur, dass eine Metall-Spirale natürlich keine Schwangerschaft verhindern kann, nein, sie hätte auch zu fiesen Infektionen führen können.

Während einer 40-Minütigen Notoperation wurde die Metallspirale entfernt. (Symbolbild)
Während einer 40-Minütigen Notoperation wurde die Metallspirale entfernt. (Symbolbild)

Fünf Zentimeter groß war die handelsübliche Spirale, die die Ärzte in einer 40-Minütigen Notoperation Stück für Stück entfernten mussten.

"Glücklicherweise erlitt sie keine Gewebeschäden oder Infektionen, sonst hätte sie sehr gelitten", so Dr. Fu Junhong.

In China können im Gegensatz zu Deutschland Abtreibungen ohne großen bürokratischen Aufwand durchgeführt werden und sind dazu noch recht günstig. Schätzungsweise dreizehn Millionen Abtreibungen werden dort pro Jahr vorgenommen, so die "FAZ".


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