Verkehrs-Chaos in Bayern: Staus und Stop-and-go in Richtung Süden

München - Auf Bayerns Autobahnen hat am Samstag dichter Reiseverkehr zu etlichen Staus und Behinderungen geführt.

Der dichte Reiseverkehr macht Bayerns Autobahnen dicht. (Symbolbild)
Der dichte Reiseverkehr macht Bayerns Autobahnen dicht. (Symbolbild)  © DPA

"In der Summe stockt es öfter - das kostet Zeit", bilanzierte ein Sprecher des ADAC am Samstagmittag.

Schwerpunkt sei die A8 in Richtung Süden. Zwischen Weyarn und dem Irschenberg sowie bis zum Dreieck Inntal ging es den Angaben zufolge über mehrere Stunden auf mehr als 30 Kilometern nur im Stop-and-go-Modus voran. Hier dürften Reisende mindestens eine halbe Stunde Zeit verlieren. "Die gute Nachricht ist, dass der Verkehr überall rollt."

Auf der A3 bei Würzburg stockte der Verkehr Richtung Süden auf mehreren Kilometern Länge. Die A9 war dem ADAC zufolge am Mittag stellenweise in beiden Richtungen dicht.

"Wer hier unterwegs ist, hat gerade wenig Freude", sagte der Sprecher. Zum Beispiel gebe es durch Baustellen wie rund um Pfaffenhofen immer wieder Staus von mehreren Kilometern Länge.

"Es sind einfach zu viele Autos auf einmal."

Autobahnen überlastet: Auch für Sonntag keine Besserung in Sicht

An diesem Wochenende startet mit Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland in die Sommerferien - damit sind alle Länder außer Bayern und Baden-Württemberg in den mehrwöchigen Ferien. Der ADAC hatte vorab mit einem "der schlimmsten Reisewochenenden" gerechnet.

"Der Sonntag wird mindestens genauso wie der Samstag", schätzte der Experte. Der Verband rate Urlaubern, sich eher an Wochentagen oder nachts auf den Weg zu machen. "Nachts soll man natürlich nur fahren, wenn man ausgeruht ist und sich das zutraut."

Titelfoto: DPA

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