Brand und Explosion in tschechischer Chemiefabrik
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Chemieunfall: Experte soll Ermittlern helfen

Diese Explosion war kilometerweit zu hören und zu sehen ...
Das ist der Rest des Reaktors, der am Montagabend in die Luft flog.
Das ist der Rest des Reaktors, der am Montagabend in die Luft flog.

Pirna - Nach der Explosion in der Chemiefabrik in Pirna, bei der am Montag ein Mann (37) ums Leben kam, bleibt die Frage nach dem Warum. Der Todes-Kessel lief bei den Tesläufen fehlerfrei - doch dann explodierte er.

Die Ermittlerungen der Kripo und des LKA laufen seit Dienstagmorgen auf Hochtouren.

Am Mittwochvormittag beschlossen die Beamten, einen Gutachter mit den Ermittlungen zu beauftragen. Das LKA war durch die komplizierten chemischen Prozesse, die innerhalb des Reaktors abgelaufen sind, an seine Grenzen gestoßen. Nun soll ein Experte weiterhelfen.

Dadurch werden sich die Ermittlungen aber weiter in die Länge ziehen, so Polizeisprecher Marko Laske.

Am Dienstagvormittag wurde die Leiche des verunglückten Chemikers aus den Trümmern geborgen und von einem Pirnaer Bestattungsinstitut abtransportiert.

Das Unglück, bei dem am Montagabend auch vier Arbeiter (22, 25, 34 und 53 Jahre) aus der Umgebung von Pirna Verletzungen erlitten, soll von einem Reaktor für chemische Produkte ausgegangen sein. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht einschätzbar.

Die Schäden an dem Fabrikgebäude wurden am Dienstagmorgen sichtbar.
Die Schäden an dem Fabrikgebäude wurden am Dienstagmorgen sichtbar.

Anwohner Norbert Gronkowski sagte gegenüber MOPO24 am Dienstag: "In letzter Zeit hat es immer wieder Fehlalarme in der Fabrik gegeben. So ein Betrieb hat in einem Wohngebiet nichts zu suchen".

Ein Anwohner aus Dresden Weißig erzählt, er habe die Druckwelle sogar bei sich Zuhause spüren können.

Sichtlich erschüttert berichtete Betriebsleiter Joachim Seifert am Montagabend von dem Unglück.Erst hörte er ein Ventil zischen, dann folgte die heftige Explosion.

"Dann sind uns die Teile um die Ohren geflogen. Ein Reaktor für chemische Produkte hat durchgezündet - warum auch immer", sagt der 54-Jährige mit leiser Stimme bei einer Pressekonferenz und starrt niedergeschlagen auf die Tischplatte vor ihm. "Das ist bisher nicht erklärbar".

Die Explosion am Montagabend

Nach Einbruch der Dunkelheit erleuchtete die Explosion den Himmel.
Nach Einbruch der Dunkelheit erleuchtete die Explosion den Himmel.

An dem Unglückstag wurde laut Seifert an der Anlage seit dem Vormittag eine neue Produktion hochgefahren, ein Flammschutzmittel für Textilien und Kunststoffe.

"Es war eine Erstproduktion." Der bei der Explosion ums Leben gekommene Kollege war eigens deswegen im Werk. Zuvor sei die Anlage schon einmal probeweise getestet worden, mit kleineren Mengen - und ohne Probleme.

Wie am Montagabend bekanntgegeben wurde, stammen der Tote und einer der Schwerverletzten aus Böblingen (bei Stuttgart).

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich etwa 30 Firmenmitarbeiter auf dem Gelände. Durch die Explosion auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gelände wurden am Montag gegen 17 Uhr auch 20 umliegende Häuser um die Chemiehalle beschädigt.

Die Gebäudefassade ist nach Angaben der Feuerwehr "total zerstört". Die Trümmer fliegen bis auf die Straße, rund 50 Meter weit.
Die Gebäudefassade ist nach Angaben der Feuerwehr "total zerstört". Die Trümmer fliegen bis auf die Straße, rund 50 Meter weit.

Die Umgebung der Fabrik wurde in einem Umkreis von 100 Metern aus Sicherheitsgründen vorsorglich gesperrt. Rund 100 Anwohner wurden mit Shuttle-Bussen in Notunterkünfte gebracht. Die Feuerwehr hatte die Gebäude um 2.00 Uhr wieder freigegeben, die Bewohner der angrenzenden Häuser konnten am Dienstag wieder in ihre Wohnungen.

In der Chemiefabrik (120 Mitarbeiter, 30 waren zur Schicht da) werden vor allem Chemikalien zur Textilveredelung und Papierbehandlung hergestellt.

Mehr als 200 Retter waren im Einsatz, davon allein 60 zur medizinischen Versorgung.

Die Verletzten waren teilweise eingeklemmt, wurden mit Hubschraubern nach Dresden, Leipzig, Halle und sogar Berlin geflogen.

133 Anwohner mussten evakuiert werden. 13 verbrachten die Nacht in der Turnhalle auf dem Sonnenstein, der Rest kam privat unter.

Für Angehörige wurde eine Infonummer geschaltet: 0176 217 68 653.

Das Video zur Explosion bei N24.

Weitere Bilder von der Explosion in Pirna

Foto: Marko Förster, Rocci Klein, Screenshot N24, Bruno Satelmajer

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