Frauenleiche von vermisster Forscherin auf griechischer Insel entdeckt

Ikaria/Griechenland - Am Mittwoch wurde bei der Suchaktion nach der vermissten Natalie Christopher eine Frauenleiche auf der griechischen Insel Ikaria entdeckt.

Natalie Christopher (35,r.) wird seit Montag vermisst.
Natalie Christopher (35,r.) wird seit Montag vermisst.  © Screenshot/facebook/Saskia Unreserved

Seit Montag wird die englische Forscherin Natalie Christopher (35) in Griechenland vermisst.

Letzten Informationen zufolge hatte die englische Forscherin das Hotel, in dem sie mit ihrem Freund Urlaub machte, zum letzten Mal am Montag zum Joggen verlassen. Danach wurde sie nicht mehr gesehen. (TAG24 berichtete)

Wie lokale griechische Medien berichten, wurde nach intensiver Suche der Feuerwehr, auch mit Helikoptern am Mittwoch eine Frauenleiche am Fuße einer Schlucht auf der griechischen Insel Ikaria gefunden. Laut The Sun handelt es sich dabei um die verschwundene Natalie Christopher, wenngleich die offizielle Bestätigung der Polizei noch aussteht.

Sie wurde nach Angaben der Ant1 News von der Feuerwehr etwa eine halbe Meile entfernt von dem Hotel geborgen, in dem Natalie Christopher Urlaub machte.

Wie die gefundene Frau gestorben ist, ist noch nicht geklärt.

Der Tod Christophers erinnert an den Fall Suzanne Eaton. Die Dresdner Forscherin wurde auf Kreta von einem 27-Jährigen mehrmals angefahren und dann vergewaltigt. Sie starb durch Erstickung.

Polizei vermutet Unfall: Englische Wissenschaftlerin Natalie Christopher gestorben

Update 22 Uhr: Bei der am Mittwoch gefundenen toten Frau handelt es sich um die vermisste englische Wissenschaftlerin Natalie Christopher. Die Spuren deuten auf einen tödlichen Unfall hin, so die Polizei.

Wie lokale Medien berichten, wurde die verunglückte Frau von Rettungskräften unter Steinen begraben in einem Steilhang gefunden. Vermutlich ist sie am Steilhang entlanggelaufen und dann ausgerutscht.

Die genaue Todesursache muss noch durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung geklärt werden, so die Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Wir untersuchen alle Möglichkeiten. Im Moment sieht es nach einem Unglück aus". Ein krimineller Hintergrund wird aber noch nicht ganz ausgeschlossen.

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