Nach sieben Stunden: Suche nach Rebecca in Brandenburg vorerst erfolglos!

Berlin - Die Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca in einem Waldstück in Brandenburg ist am Donnerstagabend erfolglos eingestellt worden.

Die Polizei war ab 11 Uhr in einem Brandenburger Waldstück auf der Suche nach Rebecca.
Die Polizei war ab 11 Uhr in einem Brandenburger Waldstück auf der Suche nach Rebecca.  © DPA

Die Suche werde weitergehen, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei zum Abschluss des siebenstündigen Einsatzes.

Es sei aber noch nicht bekannt, wann und wo. Unterdessen sind bei der Polizei weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fall eingegangen, die Zahl erhöhte sich auf rund 700.

Mit einer Hundertschaft Polizisten, Suchhunden und einem Hubschrauber wurde am Donnerstag seit 11.00 Uhr ein Waldgebiet nahe dem Ort Storkow südöstlich von Berlin durchkämmt.

Die 15-Jährige aus Berlin wird seit dem 18. Februar vermisst. Ihr Schwager ist seit Montag in Untersuchungshaft.

Der Deutsche wird verdächtigt, die Jugendliche getötet zu haben. Eine Leiche wurde bisher aber nicht gefunden.

Mit langen Stöckern ausgerüstet waren die Polizei im Wald unterwegs. Die siebenstündige Suche blieb erfolglos.
Mit langen Stöckern ausgerüstet waren die Polizei im Wald unterwegs. Die siebenstündige Suche blieb erfolglos.

Einen Tag nach einem erneuten Fahndungsaufruf im Fall Rebecca hat die Berliner Polizei eine große Suchaktion in Brandenburg begonnen.

Mit einer Hundertschaft Polizisten, Suchhunden und einem Hubschrauber wurde am Donnerstag ein Waldgebiet westlich von Kummersdorf, nahe dem Ort Storkow 50 Kilometer südöstlich von Berlin, durchkämmt.

"Wir gehen dort einem Hinweis nach", sagte ein Sprecher. Welcher Art der Hinweis war, wollte die Polizei nicht verraten.

Nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" am Mittwochabend gingen bis Donnerstag mehr als 150 neue Hinweise bei der Mordkommission ein.

Die Polizei hatte gefragt, wer das auffällige Auto des verdächtigen Schwagers in Brandenburg gesehen hat.

Die Polizei geht davon aus, dass die am 18. Februar verschwundene 15-Jährige getötet wurde. Über die Hinweise von Zeugen hofft die Polizei, die Leiche des Mädchens zu finden.

Rund 90 Berliner Polizisten suchten seit 11.00 Uhr in dem Kiefern- und Laubwald südlich der Straße zwischen Kummersdorf und dem Nachbardorf Wolzig. Sie waren mit langen Stöcken und zum Teil mit Schaufeln ausgerüstet.

Die Polizei setzte auch drei Leichenspürhunde und einen Personensuchhund ein. Unterstützt wurde die Suche von einem Hubschrauber. Dabei waren auch Ermittler der Mordkommission und Kriminaltechniker.

Über dem Britzer Garten kreiste vergangenen Mittwoch ein Polizeihubschrauber. (Bildmontage)
Über dem Britzer Garten kreiste vergangenen Mittwoch ein Polizeihubschrauber. (Bildmontage)  © Morris Pudwell/Polizei

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