Vermisste Schwestern (5, 8) werden nach 48 Stunden lebend im Wald gefunden

Benbow (USA) - Seit fast zwei Tagen fehlte von Leia (8) und Caroline Carrico (5) jede Spur. Die beiden Schwestern waren zum Spielen in den Wald gelaufen, obwohl ihre Mutter ihnen es verboten hatten. Jetzt wurden die Kinder nach einer verzweifelten Suche endlich gefunden.

Überglücklich begrüßen die Eltern ihre beiden Töchter.
Überglücklich begrüßen die Eltern ihre beiden Töchter.  © Facebook/Humboldt County Sheriffs Office

Am Freitagnachmittag wurden die Schwestern zuletzt gesehen. An diesem Tag hatten sie ihre Mutter gefragt, ob sie im umliegenden Wald spielen gehen konnten (TAG24 berichtete).

Obwohl ihre Mutter ihnen gesagt hatte, dass sie im Haus bleiben sollten, verschwanden die beiden Mädchen.

Sofort startete man eine groß angelegte Suchaktion, in der nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch die Nationalgarde aus Fresno und die US Coast Guard im Einsatz waren. Sogar ein Helikopter und ein Black-Hawk-Hubschrauber suchten nach den Kindern.

Zunächst blieb die Suche erfolglos, die Angst wuchs, dass Leia und Carrico etwas zugestoßen sein könnte.

Nach mehr als 48 Stunden dann die Erlösung: "Ich freue mich, ihnen mitteilen zu können, dass wir heute alle ein Wunder erlebt haben", erklärt der Humboldt County Sheriff William Honsal am Sonntag.

Mit diesem Bild suchte die Polizei nach den beiden Schwestern.
Mit diesem Bild suchte die Polizei nach den beiden Schwestern.  © Screenshot Twitter Humboldt County Sheriff

Die Kinder wurden gegen 10.30 Uhr unbeschadet im Wald gefunden, etwa 2,2 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt.

Ein Dienstleiter der Feuerwehr und ein weiterer Kamerad waren den Stiefelspuren im Suchgebiet gefolgt und waren schließlich auf die beiden Mädchen gestoßen.

Sowohl die Achtjährige als auch die Fünfjährige waren dehydriert und unterkühlt, aber trotzdem in einer "guten Verfassung", erklärt Honsal weiter. "Solch ein Happy End wie dieses zu haben, ist einfach unglaublich toll."

Dass die Mädchen die vielen Stunden im Wald überlebten, könnte vermutlich daran liegen, dass die beiden bereits ein Survival-Training absolviert hatten.

Im Vorfeld hatten die Einsatzkräfte auch Überreste von Müsliriegeln in der Umgebung entdeckt, die nach Angaben der Mutter von ihren Kindern stammen könnten. Letztendlich halfen die Hüllen und die Stiefelspuren den Einsatzkräften: "Die Verpackungen haben uns gezeigt, in welche Richtung die beiden gelaufen waren."

Die Zusammenführung der Familie am Sonntag war äußerst tränenreich. Fotos zeigen, wie die Eltern ihre Töchter umarmen und Leia vor Erleichterung weint.

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