Verrückte Nikoläuse! Warum sich Hunderte ins eiskalte Wasser wagen

Zürich - In Zürich sind zum 20. Nikolaus-Schwimmen am Sonntag mehr als 360 Unverzagte mitten in der Innenstadt in die kalte Limmat gesprungen.

Trotz eisiger Temperaturen lachten diese beiden Wasserratten.
Trotz eisiger Temperaturen lachten diese beiden Wasserratten.  © Walter Bieri/KEYSTONE/dpa

Viele kamen standesgemäß im Nikolauskostüm zum Start, die meisten stürzten sich aber nur mit Badehose oder -anzug ins Wasser.

Die Teilnehmer müssen mindestens 111 Meter schwimmen. Neben roten Zipfelmützen war in diesem Jahr auch ein Rentier-Geweih als Kopfbedeckung oder eine Tannenbaummütze zu sehen. Der Nikolaus heißt in der Schweiz Samichlaus - die Aktion deshalb Samichlaus-Schwimmen.

Die Lufttemperatur lag in Zürich bei leichter Bewölkung bei rund 11 Grad, die Wassertemperatur der Limmat bei rund 8 Grad. "Großartige Stimmung" beteuerten die Veranstalter auf Facebook. Die Teilnehmerzahl sei ein Rekord. Im Ziel gab es warme Gerstensuppe.

Stefan Weiss war seit dem ersten Rennen dabei und fungiert inzwischen als Sprecher. "Es ist eine Herausforderung, aber man hält es aus", sagte er nach erfolgreichem Einsatz. "Heute Abend gehe ich in die Sauna."

Nach seinen Angaben dürften unter anderem aus Teilnahmegebühren und von Sponsoren bis zu 6000 Franken (knapp 5500 Euro) an Spenden zusammengekommen sein.


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