Verspielt Dynamo in der Rückrunde wieder alles?

Radio-Dresden-Reporter Jens Umbreit (M.) moderierte wie immer „19:53 – Der Dresdner Fussball-Talk“. Als Gäste hatte er sich Sven Köhler, Michael Hefele, Andreas Ritter und SZ-Redakteur Tino Meyer (v.r.) eingeladen.
Radio-Dresden-Reporter Jens Umbreit (M.) moderierte wie immer „19:53 – Der Dresdner Fussball-Talk“. Als Gäste hatte er sich Sven Köhler, Michael Hefele, Andreas Ritter und SZ-Redakteur Tino Meyer (v.r.) eingeladen.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Fünf Spiele in Folge nicht gewonnen, der komfortable Vorsprung zumindest ein wenig geschmolzen - beim Tabellenführer der 3. Liga könnten derzeit böse Erinnerungen wach werden.

Dynamos Angst vor einem Déja-vu hält sich vorm letzten Spiel des Jahres 2015 aber noch in Grenzen. Gewarnt ist man bei den Schwarz-Gelben aber allemal.

Das große Ziel Aufstieg soll unter keinen Umständen in Gefahr geraten. „Wenn man die ganze Vorrunde sieht, hätte das jeder unterschrieben“, sagte Michael Hefele bei „19:53 - Der Dresdner Fussballtalk“.

Aber auch Dynamos Kapitän ist ein gebranntes Kind und hat den „unfassbaren Negativstrudel“ aus dem Frühjahr noch nicht vergessen.

Dynmo-Spieler Michael Hefele.
Dynmo-Spieler Michael Hefele.

Damals war Dynamo nach der Winterpause überhaupt nicht aus den Startlöchern gekommen und hatte so die gute Ausgangslage der Hinrunde komplett verspielt - von 12 Partien gingen zehn verloren.

Auch Nils Teixeira weiß das noch: „Ich bin deshalb skeptisch. Ich hatte das schon ein paarmal, dass wir mit einem Vorsprung in die Pause gegangen sind und dann die Rückrunde verschlafen haben“, warnt er.

Es gebe aber auch entscheidende Unterschiede: „Wir haben einen erfahrenen Trainer, der da den Finger drauf hat“, so „Tex“.

Auch Kollege Hefele macht sich noch nicht zu viele Sorgen: „Wir haben aus der Vorsaison gelernt, außerdem neue Typen mit Sieger-Gen dazubekommen. Ich glaube nicht, dass uns so etwas noch einmal passiert.“

Dazu sei auch die Mentalität, die Einstellung, die tägliche Bereitschaft der Mannschaft eine ganz andere als in der Saison 2014/15.

Nicht zuletzt spricht Präsident Andreas Ritter ein kleines Machtwort: „Die Begriffe Mini-Krise oder Krise sind völlig überzogen. Wir haben erst ein Spiel verloren und stehen auf Platz 1.“ Wo er recht hat, hat er recht.

Fotos: Lutz Hentschel, Thomas Eisenhuth


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