Versuchter Gasanschlag: Tatverdächtiger streitet alles ab

Der mutmaßliche Täter wurde noch am Montag gefasst und abgeführt.
Der mutmaßliche Täter wurde noch am Montag gefasst und abgeführt.

Bielefeld - Vitali N. (43) sitzt seit Montag in U-Haft. Am Montag soll er einen Mordanschlag auf zwei Kripobeamte verübt haben, indem er eine Gasleitung in einem leerstehenden Haus manipulierte.

Der Tatverdächtige streitet allerdings alle Vorwürfe ab! "Mein Mandant hat am Montag den Gashahn in dem leerstehenden Haus an der Eckendorfer Straße nicht aufgedreht", sagte Rechtsanwalt Detlev Binder gegenüber dem Westfalen-Blatt.

Beweise, dass Vitali N. die Tat verübte gibt es keine. Niemand hat ihn beim Aufdrehen der Gasleitung gesehen. Nur dass er ins das leerstehende Gebäude eingebrochen ist, gibt der 43-Jährige anstandslos zu. Dort soll er ab und zu geschlafen haben.

Seit Jahren soll der Deutschrusse in Bielefeld wohnen. Wegen seiner Drogensucht rutschte er in die Obdachlosigkeit ab. Wegen mehrerer Delikte, darunter Drogenmissbrauch und Einbrüche, ist er bereits polizeibekannt.

"Die Familie hatte sich wegen der Drogenproblematik von Vitali N. abgewandt. Nach seiner Verhaftung steht sie wieder zu ihm, um ihm beim Entkräften der Vorwürfe zu helfen", erklärte Binder.

Vitali N. ist schon wegen einiger Delikte bei der Polizei bekannt.
Vitali N. ist schon wegen einiger Delikte bei der Polizei bekannt.

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