Versuchter Mord in Asylheim: Mann sticht auf schlafenden Mitbewohner ein

Viersen - In einer Flüchtlingsunterkunft in Viersen bei Mönchengladbach soll am Samstagnachmittag (28. Juli) ein 22-Jähriger einen Mitbewohner mit Messerstichen schwer verletzt haben.

Der mutmaßliche Täter ließ sich von der Polizei widerstandslos abführen (Symbolbild).
Der mutmaßliche Täter ließ sich von der Polizei widerstandslos abführen (Symbolbild).  © 123RF

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Sonntag mitteilten, sei der 22-jährige Algerier gegen 14.30 Uhr in das Zimmer seines Landsmanns (27) gegangen.

Dort stach er mit einem mitgebrachten Messer von hinten auf das schlafend im Bett liegende Opfer ein.

Der 27-Jährige erwachte und wehrte sich gegen den Angriff. Im Kampf erlitt der er weitere Stichverletzungen, und der 22-Jährige verletzte sich an der Schulter.

Durch den Lärm wurden Bewohner des Asylheims auf den Kampf aufmerksam und griffen ein. Die alarmierte Polizei konnte den Tatverdächtigen dann widerstandslos festnehmen. Das Opfer wurde noch am selben Abend operiert. Lebensgefahr bestand und besteht nicht.

Motiv der Tat könnte ein schwelender Streit zwischen beiden Männern gewesen sein. Die Tat wird von der Staatsanwaltschaft als versuchter Mord gewertet. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Gegen den 22-Jährigen wurde am Sonntag (29. Juli) ein Haftbefehl erlassen.


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