Sensationsfund in 5500 Metern Tiefe: Versunkenes Kriegsschiff entdeckt

So stach die "USS Indianapolis" vor 72 Jahren in See.
So stach die "USS Indianapolis" vor 72 Jahren in See.

Los Angeles - Forscher sind im Pazifik auf ein seit 72 Jahren versunkenes Kriegs-Boot gestoßen. Der US-Kreuzer "USS Indianapolis" versank im Jahr 1945 und wurde nun in 5500 Metern Tiefe entdeckt.

Das versunkene Wrack hat eine bewegte Geschichte, die als die verlustreichste amerikanische Schiffskatastrophe aller Zeiten gilt, hinter sich. In der Schlussphase des 2. Weltkriegs transportierte die US-Marine damit Bauteile für die im August 1945 gezündete Hiroshima-Atombombe.

Wenige Tage vor der Detonation des Sprengkörpers sank die USS-Indianapolis. Das Schiff wurde von einem japanischen Torpedo aus der Luft getroffen. Laut New York Times starb dabei fast die komplette Besatzung.

Viele Menschen verloren schon durch den Torpedo ihr Leben, andere ertranken in den kommenden Tagen oder wurden von Haifischen aufgefressen. Zudem gab es zahlreiche Tote aufgrund von Dehydrierung oder Unterkühlung.

Bereits in den vergangenen Jahren nahmen Wissenschaftler Anlauf, das Boot wiederzufinden, blieben allerdings erfolglos. Die insgesamt 22 Überlebenden Mann der Besatzung kämpften jahrelang darum, ihren Kapitän wieder zu rehabilitieren.

Die Marine hatte diesen nämlich ursprünglich für die Katastrophe verantwortlich gemacht, weshalb er sich später das Leben nahm.

Wer sich für das Geschehen rund um den Untergang der "USS Indianapolis" interessiert: 2016 lief ein preisgekrönter Film mit Nicolas Cage über das Schicksal des Weltkriegs-Kreuzers über die Kino-Leinwände.

Das Wrack des Schiffes wurde in 5,5 Kilometern Tiefe entdeckt.
Das Wrack des Schiffes wurde in 5,5 Kilometern Tiefe entdeckt.

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