Verunglücktem Formel-2-Pilot Correa steht Horror-OP bevor

London (England) - Der vor vier Wochen schwer verunglückte Rennfahrer Juan Manuel Correa (20) soll am Sonntag der dringend notwendigen Operation an seinem schwer verletzten rechten Bein unterzogen werden.

Juan Manuel Correa (20) erwartet eine zehn Stunden andauernde Operation am Bein.
Juan Manuel Correa (20) erwartet eine zehn Stunden andauernde Operation am Bein.  © Screenshot/Instagram/juanmanuelcorrea_

Der Eingriff werde zehn Stunden und mehr dauern, hieß es in einer Mitteilung in der Nacht zum Samstag. Correa war am 31. August bei einem Rennen der Nachwuchsklasse Formel 2 in Spa-Francorchamps in einen schlimmen Unfall verwickelt gewesen. (TAG24 berichtete)

Bei dem Horrorcrash auf dem Kurs in Belgien war der Franzose Anthoine Hubert ums Leben gekommen. (TAG24 berichtete)

Correa hatte sich schwere Beinverletzungen und eine leichte Wirbelverletzung zugezogen. Die Lunge des 20 Jahre alten Fahrers mit amerikanischem und ecuadorianischem Pass wurde auch in Mitleidenschaft gezogen. Er erlitt wenige Tage später einen Atemstillstand und musste künstlich beatmet werden.

Anfang dieser Woche war er von einem Londoner Krankenhaus, das auf Lungenkrankheiten und -Verletzungen spezialisiert ist, in ein anderes Hospital in der englischen Hauptstadt mit einem Schwerpunkt auf Orthopädie verlegt worden.

Correa ist wieder bei vollem Bewusstsein, nachdem er eine Zeit im künstlichen Koma gelegen hatte. (TAG24 berichtete) "Seine gesamten körperlichen Verbesserungen und seine Willenskraft haben die Ärzte beeindruckt", hieß es in der Mitteilung. Seine Lungen hätten sich auch viel schneller erholt als erwartet.

Die anstehende Operation sei nun "entscheidend" für Correas Zukunft. Die Mediziner könnten erstmals seit dem Unfall das Ausmaß der Verletzungen am Schienbein, Knöchel und Fuß vollständig untersuchen.

Eine sogenannte rekonstruktive Amputation hatte Correa abgelehnt.

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