VfB-Sportvorstand Reschke stärkt Trainer Korkut trotz Fehlstart den Rücken

Stuttgart - Sportvorstand Michael Reschke stellt die Zusammenarbeit mit Trainer Tayfun Korkut nach dem schwachen Saisonstart des VfB Stuttgart nicht infrage.

Trotz Fehlstart: VfB-Sportvorstand Michael Reschke (r.) stärkt seinem Coach Tayfun Korkut (l.) den Rücken.
Trotz Fehlstart: VfB-Sportvorstand Michael Reschke (r.) stärkt seinem Coach Tayfun Korkut (l.) den Rücken.  © DPA

"Definitiv nicht", sagte Reschke am Donnerstag. Der VfB sei gerade in einer Phase, "die sehr unglücklich ist", ergänzte der 60-Jährige einen Tag nach dem 0:2 bei RB Leipzig (TAG24 berichtete). "Da ist es manchmal so, dass ein einzelnes Erfolgserlebnis, und da arbeiten wir dran, das ganze Thema wieder auf ein anderes Gleis führen kann." Die Schwaben sind in der Fußball-Bundesliga auch nach fünf Spielen noch ohne Sieg.

Ein Ultimatum setzt der Manager seinem Coach mit Blick auf das nächste Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Werder Bremen nicht. "Für uns ist wichtig, dass wir am Samstag nach dem Spiel gegen Bremen alle das Gefühl haben, dass das ein gutes Spiel war und wieder ein Schritt nach vorne", sagte Reschke.

Korkut selbst erwartet keine gesonderte Rückendeckung von seinem Vorgesetzten. "Wir sind im Profifußball. Da geht es nicht um Rückendeckung oder Vertrauen oder Streicheleinheiten", sagte der Coach am Donnerstag.

"Es kann in alle Richtungen gehen, das ist das spannende in dem Job. Dass, wenn man sagt, es hat nicht viel funktioniert, das aber im nächsten Spiel schon ganz anders aussehen kann."


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