VfB: Matarazzo vor Pflichtspiel-Debüt gegen Heidenheim, die Marschroute ist klar

Stuttgart - Nach der Winterpause wird es für den Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart wieder ernst! Am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) bitten die Stuttgarter den 1. FC Heidenheim zum schwäbischen Kräftemessen in der Mercedes-Benz-Arena.

Pellegrino Matarazzo (links) war mit der Vorbereitung in der Winterpause sehr zufrieden.
Pellegrino Matarazzo (links) war mit der Vorbereitung in der Winterpause sehr zufrieden.  © Sebastian Gollnow/dpa

Es wird auch das erste Pflichtspiel für Pellegrino Matarazzo als neuer VfB-Chefcoach sein. Der 42-Jährige war auf der Pressekonferenz vor dem Spiel "positiv angespannt", freut sich aber sehr auf sein Debüt am Mittwoch - vor allem, weil die Vorbereitung gut genutzt wurde.

"Wir haben vieles untergebracht, die Inhalte sozusagen reingepresst", so der Amerikaner, der zu Beginn des Medientermins auch sein herzliches Beileid an die Familie seines Landsmannes Kobe Bryant aussprach, der gestern bei einem Helikopterabsturz ums Leben kam.

Matarazzo habe viel "Kopfarbeit" bei seinen Spielern geleistet, da einige (falsche) Automatismen sehr schwer zu brechen seien. Unter dem Strich zeigte er sich aber sehr zufrieden mit der Vorbereitung, freute sich über gute Trainingseinheiten und Testspiele.

Der spezielle taktische Fokus, den der neue VfB-Trainer bei seiner Mannschaft bislang herausarbeiten wollte, lag auf der Phase des Ballverlusts. "Es muss klar sein, wie wir hinten stehen wollen und wie unser Verhalten nach dem Ballverlust aussieht".

Matarazzo warnt vor Defensive von Heidenheim

Pellegrino Matarazzo bei der VfB-Pressekonferenz vor dem Heidenheim-Spiel.
Pellegrino Matarazzo bei der VfB-Pressekonferenz vor dem Heidenheim-Spiel.  © TAG24

Was die eigene Offensive betrifft, soll das Tempo schon von der Abwehrreihe nach vorne erhöht werden.

Wenn alle Brustringträger die Tempowechsel verinnerlichen, werde das ganze System "synchron" und man könne sich somit Torchancen erarbeiten.

Genau diese wird es gegen Heidenheim am Mittwoch eventuell nicht häufig geben. Matarazzo betonte: "Sie haben nicht ohne Grund mit 18 Gegentoren die wenigsten in der Liga. Es ist eine sehr geschlossene, disziplinierte und laufstarke Mannschaft, die einen großen Fokus auf ihr Defensivspiel legt."

Die Heidenheimer seien jederzeit bereit, nach dem Ballverlust hinter den Ball zu sprinten und zur Not im eigenen Sechzehner mit zehn Mann zu verteidigen. Deshalb werde es auch zum Teil ein "Geduldsspiel". Die Matarazzo-Marschroute: Dranbleiben, hartnäckig sein und geduldig darauf lauern, das 1:0 zu schießen.

Es ist jedenfalls alles angerichtet für ein tolles Fußballspektakel: Ein wahrscheinlich ausverkauftes Haus mit Flutlicht-Atmosphäre und gespannten VfB-Fans, die sehen wollen, wie sich ihre Mannschaft im ersten Pflichtspiel nach der Entlassung von Tim Walter präsentiert.

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