"Mit viel Hirn" zerlegt der VfB Stuttgart Heidenheim

Stuttgart - Traumdebüt für Coach Pellegrino Matarazzo beim VfB Stuttgart! In seinem ersten Spiel als Cheftrainer gewann er mit seiner Mannschaft 3:0 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Heidenheim. (TAG24 berichtete)

Marc Oliver Kempf (l.) vom VfB Stuttgart macht das Tor zum 1:0 gegen Torwart Kevin Müller (r.) vom 1. FC Heidenheim.
Marc Oliver Kempf (l.) vom VfB Stuttgart macht das Tor zum 1:0 gegen Torwart Kevin Müller (r.) vom 1. FC Heidenheim.  © DPA/ Tom Weller

"Es war emotional und intensiv", beschrieb der Italo-Amerikaner seine Gefühlslage nach der Partie, die der VfB vollkommen verdient für sich entschied.

Die sah auch Matarazzo selbst so: "Das war eine geschlossene Leistung, ein geschlossener Kreis war zu spüren", lobte der 42-Jährige seine Mannschaft.

Marc Oliver Kempf (7.), Nicolas Gonzalez (76.) und Joker Mario Gomez (86.) brachten die Stuttgarter mit ihren Toren auf die Siegesstraße.

Dies sorgte natürlich auch bei VfB-Sportdirektor Sven Mislintat für gute Laune: "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gegen Heidenheim gespielt, eine Mannschaft, die einen brutalen Lauf hatte."

Unter anderem stimmte Mislintat die Stuttgarter Offensivleistung positiv, da dem VfB drei Treffer gegen die bisher stärkste Defensive der Liga gelang.

Aber auch die Stuttgarter standen dieses Mal hinten bombensicher. Sie hielten die Null, "ohne richtige Torgefahr zugelassen zu haben", so Mislintat, der daran erinnerte: "Das haben wir schon anders gesehen."

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat tritt auf die Euphoriebremse

Jubel beim 3:0 für den VfB durch Mario Gomez (l.), mit ihm feiert Philipp Förster.
Jubel beim 3:0 für den VfB durch Mario Gomez (l.), mit ihm feiert Philipp Förster.

Der Sportdirektor zeigte sich insgesamt erleichtert und gab zu: "Der Sieg tut richtig gut!"

Kein Wunder, schließlich war es vor allem der 47-Jährige, der sich für den unbekannten Matarazzo als neuen Stuttgarter Trainer aussprach.

Mit diesem klaren 3:0-Sieg zahlte der neue VfB-Coach, der zuvor bei der TSG Hoffenheim nur als Co-Trainer gearbeitet hatte, bereits Vertrauen zurück.

Seine Schützlinge bewiesen, dass sie seine Art und Weise Fußball zu spielen bereits annehmen.

"Es hat schon vieles gut funktioniert, sonst fährst du nicht so ein Ergebnis ein. Da sieht man, wie smart unsere Truppe ist und wie sie dem Plan des Trainers folgt", schätzte Mislintat die Lage ein.

Der Sportdirektor hatte nach diesem deutlichen ersten Sieg nach der Winterpause wirklich nichts zu meckern.

Besonders gefiel ihm, dass die Spieler "mit Leidenschaft, Mentalität und viel Hirn" auf dem Platz agierten.

Dennoch trat Mislintat auf die Euphoriebremse: "Es war erst das erste Spiel", mahnte der Sportdirektor. Bereits am Samstag (13 Uhr) steht die nächste schwere Aufgabe vor der Tür, dann muss der VfB nach Hamburg beim FC St. Pauli ran.

Transfers gehen beim VfB Stuttgart über seinen Tisch: Sportdirektor Sven Mislintat.
Transfers gehen beim VfB Stuttgart über seinen Tisch: Sportdirektor Sven Mislintat.  © DPA/ Tom Weller

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