VfB empfängt Nürnberg zum Abstiegskrimi: Steht Weinzierls Job auf dem Spiel?

Stuttgart - Absoluter Abstiegskrimi in der Mercedes-Benz Arena! Am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der VfB Stuttgart den Tabellensiebzehnten, den 1. FC Nürnberg.

Stand gewaltig unter Druck: VfB-Coach Markus Weinzierl.
Stand gewaltig unter Druck: VfB-Coach Markus Weinzierl.  © DPA

Und in dieser Partie steckt einiges drin.

So könnten die Nürnberger mit einem Sieg bis auf einen Punkt an die Schwaben heranrücken, die momentan auf Relegationsplatz 16 rangieren.

Die Franken würden neuen Mut für den Abstiegskampf schöpfen, wieder an sich selbst und an den Klassenerhalt glauben.

Und den VfB noch tiefer ins Abstiegsschlamassel hineinziehen, als diese eh schon sind.

"Stuttgart kann einiges in diesem Spiel verlieren, sie stehen auf dem Relegationsplatz. Wir können in diesem Spiel einen großen Schritt nach vorne machen und sehr viel gewinnen. Von daher ist die Drucksituation klar verteilt", weiß auch der Nürnberger Trainer Boris Schommers.

Doch wer mit mehr Druck in dieses so wichtige Duell geht, ist VfB-Coach Weinzierl dagegen völlig "Wurscht", wie er am Donnerstag auf der Pressekonferenz verlauten ließ.

Mit Biss gewann der VfB gegen Hannover souverän mit 5:1.
Mit Biss gewann der VfB gegen Hannover souverän mit 5:1.

Er wisse, dass der VfB unter Druck stehe und das reiche ihm.

Besonders unter Druck steht allerdings er selbst.

Wie vor dem vergangenem Abstiegskracher gegen Hannover, müssen Weinzierls Schützlinge Punkte liefern, wenn sie ihren Coach behalten wollen.

Gegen Hannover bewiesen sie es eindrucksvoll. Mit einem 5:1-Kantersieg schossen sie die Niedersachsen in Richtung Zweite Liga.

Wiederholt sich diese Geschichte? Liegen sich nach der Partie erneut die Anhänger der Brustringträger euphorisch in den Armen?

Nach Meinung Weinzierls wird es zumindest ein "zähes Spiel" auf dem Weg dort hin. Doch mit den Zuschauern im Rücken wolle er die drei Punkte einfahren.

Kommt es anders, so könnte es eng für den Niederbayer werden. Für den VfB-Trainer Weinzierl steht vermutlich mal wieder sein Job auf dem Spiel.

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