VfB: Für die Stuttgarter zählt nur ein Sieg aus dem Abstiegsgipfel in Nürnberg

Stuttgart - Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der VfB Stuttgart auswärts am 11. Spieltag im Max-Morlock-Stadion auf den 1.FC Nürnberg.

VfB-Coach Markus Weinzierl (43) weiß den kommenden Gegner Nürnberg nicht zu unterschätzen.
VfB-Coach Markus Weinzierl (43) weiß den kommenden Gegner Nürnberg nicht zu unterschätzen.  © DPA

Vor der Begegnung könnte die Bilanz des VfB unter Trainer Markus Weinzierl fast nicht schlimmer sein: drei Niederlagen, elf Gegentore und kein einziger selbsterzielter Treffer.

Konnte man die magere Ausbeute auf die bisher starken Gegner (Dortmund, Hoffenheim und Frankfurt) schieben, so ist gegen den Aufsteiger Nürnberg die Zeit der Ausreden vorbei.

Der VfB muss punkten, sonst drohen sie den Anschluss ans tabellarisch rettende Ufer zu verlieren.

Schon jetzt trennen den VfB fünf Punkte vom Aufsteiger Nürnberg, die derzeit den 15. Tabellenplatz belegen.

VfB-Coach Weinzierl hat Respekt vor dem Aufsteiger: "Nürnberg macht es gut. Sie wissen, um was es in der Bundesliga geht."

Gegen die Eintracht ging der VfB unter: Heute gegen Nürnberg muss ein Sieg her.
Gegen die Eintracht ging der VfB unter: Heute gegen Nürnberg muss ein Sieg her.  © DPA

"Sie sind gut organisiert und spielen mit Leidenschaft und Mentalität", adelt der VfB-Coach den kommenden Gegner.

Besonders ein Unterschied ist dem gebürtigen Bayer zwischen den Nürnbergern und seinem VfB aufgefallen: "Sie haben Zuhause gegen Hannover und gegen Düsseldorf gewonnen, das sind dann auch die Punkte, welche die Mannschaften aktuell trennen."

Damit spricht Weinzierl die verlorenen Punkte des VfB gegen die direkte Konkurrenz an. Gegen die Düsseldorfer Fortuna holten die Schwaben durch ein 0:0 nur einen glücklichen Zähler - Nürnberg schlug die Fortuna hingegen deutlich mit 3:0.

Die Nürnberger haben also bereits in der Saison gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Allerdings haben sie wie der VfB auch deutliche Niederlagen verkraften müssen. So verloren die Franken 0:7 bei Borussia Dortmund und 0:6 auswärts gegen Leipzig.

Zuletzt spielten die Nürnberger drei Mal unentschieden, weshalb sie etwas entspannter auf das Duell mit dem kriselnden VfB Stuttgart blicken können.

Für den VfB Stuttgart ist dagegen heute Abstiegskampf angesagt - verlieren verboten.

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