Weinzierls letzte Chance? VfB trifft auf Werder Bremen

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steht vor einem weiterem Endspiel im Abstiegskampf: Am Freitag (20.30 Uhr) geht es zur Auswärtspartie gegen den SV Werder Bremen.

Anastasios Donis (l.) und Marc Oliver Kempf (r.) nach der Pleite gegen Leipzig.
Anastasios Donis (l.) und Marc Oliver Kempf (r.) nach der Pleite gegen Leipzig.

Dabei wird es dann auch wieder um den Job des VfB-Trainers Markus Weinzierl gehen, der sich seit Wochen mit Durchhalteparolen über Wasser hält.

Er will "überraschen", erklärte Weinzierl nicht zum ersten Mal im Vorfeld der Partie gegen die Werderaner. "Ehrlich? Rede ich häufig von Überraschen? Das überrascht mich jetzt", entgegnete Weinzierl auf Nachfrage von TAG24.

Doch der VfB-Coach sieht ein, dass der abstiegsbedrohte VfB so schnell wie möglich überraschen muss. Mit Punkten.

Denn im Falle eines weiteren Punktverlusts in Bremen, dürfte Weinzierl beim darauf folgenden Abstiegskracher gegen Hannover, die allerletzte Chance bekommen - wenn er sie überhaupt noch bekommt.

Denn es ist nicht auszuschließen, dass die VfB-Verantwortlichen vor der Hannover-Partie nochmals versuchen einen Impuls zu setzen.

VfB-Coach Markus Weinzierl empfängt am Sonntag Hannover 96 zum Abstiegskrimi.
VfB-Coach Markus Weinzierl empfängt am Sonntag Hannover 96 zum Abstiegskrimi.  © DPA

Denn der erhoffte Effekt durch den neuen Sportvorstand Thomas Hitzlsperger blieb aus, zumindest der kurzfristige.

Zwar präsentierten sich die Schwaben spielerisch leicht verbessert, doch Punkte gab es auch im Heimspiel gegen Leipzig nicht.

Nun bekommen sie es allerdings erstmal mit einem starken Werder Bremen (Tabellenzehnter) zu tun, die zuletzt 1:1-Unentschieden gegen Hertha BSC spielten und die Kellerkinder aus Augsburger mit 4:0 abspeisten.

Außerdem schmissen sie nach Elfmeterschießen Tabellenführer BVB mit 4:2 aus dem Pokal.

Die Elf unter der Leitung von Trainer Florian Kohfeldt ist eine mit Charakter.

Die vor der Saison getätigten Transfers beim Verein von der Weser gingen voll auf, was auch VfB-Coach Weinzierl zugeben muss.

In Weinzierls lobenden Worten über Bremen schwingt auch etwas Demut mit.

Denn beim VfB ist das genaue Gegenteil der Fall. Doch da hilft jetzt kein Jammern mehr. Die Schwaben müssen nun mit dem Kader auskommen, der vom entlassenen Sportvorstand Michael Reschke zusammengestellt wurde.

So auch am Freitagabend in Bremen.

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