Coacht Matarazzo den VfB Stuttgart zurück in die Bundesliga?

Stuttgart - Coach Pellegrino Matarazzo hat einen klaren Plan, wie er den VfB Stuttgart zurück in die Bundesliga führen will.

VfB-Sieger feiern vor der Cannstatter Kurve: Hamadi Al Ghaddioui (l-r), Philipp Klement, Nathaniel Phillips, Wataru Endo, Silas Wamangituka und Clinton Mola.
VfB-Sieger feiern vor der Cannstatter Kurve: Hamadi Al Ghaddioui (l-r), Philipp Klement, Nathaniel Phillips, Wataru Endo, Silas Wamangituka und Clinton Mola.  © Tom Weller/dpa

Dafür müssen die Schwaben am Samstag (13 Uhr) eine besonders schwere Aufgabe lösen. Es geht zum Gastspiel nach Fürth. Und die SpVgg ist ein Club, der wie kaum ein anderer für die Zweite Liga steht. Seit 1997 sind sie, bis auf einen einjährigen Ausflug ins Oberhaus, dort Dauergast.

Dies erreichten sie nicht nur mit Kampf, was Matarazzo weiß: "Ich erwarte eine sehr mutige Mannschaft, die ihr Spiel durchsetzen wird. Die ein starkes Positionsspiel betreibt und verschiedene Möglichkeiten beherrscht, ein Tor zu schießen." Nämlich "über die Flügel", "durchs Zentrum mit flachen Pässen" oder auch, indem sie auf den "zweiten Ball gehen", führt Matarazzo weiter aus.

Besonders Respekt hat der Stuttgarter Trainer vor dem Pressingverhalten der Franken: "Sie laufen Gegner aggressiv und früh an. Sie haben schon zehn Tore in dieser Art und Weise geschossen."

Dies sollen die Matarazzo-Schützlinge möglichst verhindern. Dass die Schwaben es können, zeigten sie bereits beim Heimsieg gegen Regensburg. Auch der SSV setzte die Stuttgarter früh unter Druck, wovon sich der VfB nicht beeindrucken ließ.

Dieser taktische Kniff könnte für den VfB Stuttgart im Aufstiegskampf wichtig werden

Trainer Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart reagiert nach dem Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg.
Trainer Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart reagiert nach dem Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg.  © DPA/ Tom Weller

In dieser Hinsicht beweist der VfB große Fortschritte im Vergleich zur Hinrunde, als man sich von solchen Gegnern auch im eigenen Stadion noch den Schneid abkaufen ließ.

Doch durch wenige taktische Kniffe stabilisierte VfB-Trainer Matarazzo das Defensivverhalten. So zog er Atakan Karazor als Libero zurück in die Abwehrkette und stellte mit Wataru Endo und Orel Mangala zwei defensive Mittelfeldspieler auf.

"Wichtig ist, dass die beiden sich ergänzen. Wenn der eine tiefer steht, dass der andere im Angriff aktiv wird. Das wird immer besser", lobte Matarazzo die beiden.

Aber auch die gesamte Mannschaft verteidigt längst konsequenter, was im Aufstiegskampf entscheidend sein kann. Im Falle eines Sieges gegen Greuther Fürth, könnte der VfB übrigens in Sachen Punkte zumindest über Nacht mit Tabellenführer Arminia Bielefeld gleichziehen.

Dazu sagt Matarazzo: "Wir nehmen den Tabellenplatz nur als Randnotiz wahr!" Aber: "als Bestätigung für unseren Weg" würde er die Platzierung dann doch heranziehen.

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