Harmloser VfB ist Leverkusens Offensiv-Granaten hilflos unterlegen

Leverkusen - Der VfB Stuttgart verliert am 12. Spieltag in der Leverkusener BayArena mit 0:2 (0:0).

Es war eine kampfbetonte Begegnung zwischen Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart.
Es war eine kampfbetonte Begegnung zwischen Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart.  © DPA

Doppelpacker Kevin Volland erzielte das 1:0 in der 76. per Kopf und besorgte mit einem Kunstschuss die 2:0-Entscheidung (83.) zugunsten der Werkself.

Gegenüber dem 2:0-Auswärtserfolg bei Nürnberg (TAG24 berichtete) wechselte VfB-Coach Markus Weinzierl auf einer Position: Für den Magendarm geschwächten Verteidiger Timo Baumgartl (TAG24 berichtete) kam der wieder genesene Emiliano Insúa.

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich wechselte im Gegensatz zur 0:3-Pleite in Leipzig (TAG24 berichtete) auf zwei Positionen: Karim Bellarabi und Julian Baumgartlinger ersetzten Wendell und Mitchel Weiser.

Die Partie begann mit einem Aufreger: VfB-Flügelspieler Pablo Maffeo fiel im Strafraum, doch der Videoschiedsrichter entschied sich entschlossen gegen einen Strafstoß für den VfB.

VfB-Coach Markus Weinzierl ärgerte sich über einen nicht gegebenen Elfmeter in der ersten Minute.
VfB-Coach Markus Weinzierl ärgerte sich über einen nicht gegebenen Elfmeter in der ersten Minute.  © DPA

Ansonsten kontrollierte die Werkself vom Rhein die Anfangsphase, während die Schwaben bemüht waren gegen die starke Bayer-Offensive kompakt zu stehen.

Doch deren Klasse war bereits früh zu sehen: So verfehlte Stürmer Volland nur knapp das VfB-Gehäuse nach starkem Doppelpass mit Bellarabi (7.) und Bayer-Juwel Kai Havertz prüfte VfB-Keeper Ron-Robert Zieler wenige Minuten später.

Die Leverkusener probierten es immer wieder aus der Distanz, da die Stuttgarter die gefährliche Zone kompakt verteidigten.

In der 30. Minute hebelte allerdings Bayers Offensivtalent Havertz mit einem Zauberpass die komplette VfB-Defensive aus, doch Tin Jedvaj setzte das Spielgerät über das VfB-Tor.

Zusammenfassend war in der ersten Hälfte die Aggressivität der VfB-Defensive positiv zu erwähnen, doch die dynamische Offensive der Leverkusener erspielte sich trotzdem einige Chancen. Auf Seiten der Brustringträger waren Chancen in den ersten 45 Minuten Mangelware.

Der VfB Stuttgart zeigte aggressives Abwehrverhalten gegen die Werkself aus Leverkusen.
Der VfB Stuttgart zeigte aggressives Abwehrverhalten gegen die Werkself aus Leverkusen.  © DPA

Während der VfB bis auf einen Distanzschuss von Mario Gomez (52.) zunächst harmlos blieb, versteckten sich die Offensiv-Granaten der Werkself auch in der zweiten Hälfte nicht.

So kombinierten sich Bellarabi und Julian Brandt mit einem Doppelpass-Manöver auf der linken Seite durch, doch Volland verwertete die Hereingabe Bellarabis nicht: Er setzte die Kugel übers leere VfB-Tor (60.).

In der 76. Minute machte Volland es dann besser: So wartete er am zweiten Pfosten, um mit dem Kopf den Ball ins Netz der Stuttgarter zu befördern.

In der Schlussphase der Partie sorgte schließlich dieser Volland auch für die Entscheidung, der frei zum Schuss kam und sich diese Chance nicht nehmen ließ (83.).

Die Stuttgarter hatten den Toren der Leverkusener nichts mehr entgegenzusetzen und somit verpassten die Schwaben den Befreiungsschlag und machen es sich nun auf dem letzten Tabellenplatz gemütlich.

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