"Kacklos!" VfB-Fans sind über den nächsten Pokal-Gegner alles andere als begeistert

Stuttgart - Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart trifft im Achtelfinale des DFB-Pokals auswärts auf Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.

Tim Leibold (l) und Stuttgarts Philipp Förster im Zweikampf um den Ball.
Tim Leibold (l) und Stuttgarts Philipp Förster im Zweikampf um den Ball.

Dies war das Ergebnis der Pokalauslosung in der ARD-Sportschau, bei der die deutsche Nationalspielerin Turid Knaak die Losfee war.

Damit müssen die Schwaben nach dem 2:1-Erfolg gegen Liga-Konkurrenten Hamburger SV die nächste höhere Hürde im Wettbewerb nehmen.

Denn Bundesligist Leverkusen ist für seinen bärenstarken Offensiv-Fußball unter Trainer Peter Bosz bekannt.

Die ersten Reaktionen der Stuttgarter Anhänger waren dementsprechend negativ, aber eher weniger aus sportlichen Gründen.

So schrieb beispielsweise Twitter-Userin "Kesselhelden": "Und ich sag es noch: Bitte nicht LEV. Na toll."

Ein anderer beschwerte sich über die Auswärtsreise: "Das unattraktivste Stadion. Uff", schrieb Nutzer "Blutgrätscher".

Ähnlich klang auch der Tweet des VfB-Fanpodcastler Lennart Sauerwald: "Kacklos. Irrelevanter Verein und wahrscheinlich geringe Chance aufs Weiterkommen."

Generell sind die meisten VfB-Fans nicht begeistert, dass sie im Achtelfinale des Pokals erneut kein Heimspiel zugelost bekommen haben. Bereits in der ersten Runde mussten sie in Rostock ran, in der zweiten dann beim HSV.

"War ja klar, wieder nicht zuhause", kommentierte dies VfB-Fan Ute Lochner auf Twitter. Da muss der VfB wohl gegen Leverkusen ins Viertelfinale einziehen, um dem Stuttgarter Anhang dann den Traum vom Heimspiel zu ermöglichen.

Die Achtelfinals finden am 4. und 5. Februar statt.

VfB-Trainer Tim Walter und Sportdirektor Sven Mislintat äußern sich zum Pokal-Achtelfinale gegen Bayer 04 Leverkusen

Update 18.45 Uhr: Auch VfB-Coach Tim Walter hätte ein Duell in der heimischen Mercedes-Benz Arena bevorzugt: "Im Pokal wünscht man sich immer ein Heimspiel, um mit den Fans im Rücken antreten zu können." Zudem hält er die Rheinländer für eine "Topmannschaft in der Bundesliga". Man darf gespannt sein, wie Walters System gegen einen Gegner der höchsten deutschen Spielklasse funktioniert!

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat sieht in der Partie gegen Leverkusen eine "Riesenherausforderung für unsere junge Mannschaft."

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