Nach VfB-Triumph gegen Hannover: Jetzt läuft die Schwaben-Maschine

Stuttgart - Kommt nach der bisher schwachen Saison nun die Wende beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart? Der 5:1-Triumph gegen Hannover 96 (TAG24 berichtete) deutet zumindest darauf hin.

Im Zweikampf mit Hannovers Takuma Asano: VfB-Sechser Santiago Ascacibar.
Im Zweikampf mit Hannovers Takuma Asano: VfB-Sechser Santiago Ascacibar.  © DPA

So lief die Schwaben-Maschine zum ersten Mal in dieser Saison - und das fast 90 Minuten ohne zu stottern.

Nur knappe zehn Minuten zur Mitte der zweiten Hälfte wurden die Stuttgarter etwas nachlässiger, weshalb sie dann auch den einzigen Gegentreffer kassierten.

Doch diesen konnte man ausnahmsweise gut verkraften.

Denn ansonsten zeigten die Schwaben von vorne bis hinten eine tadellose Leistung. Und dies ist wörtlich zu nehmen.

Denn die Defensiv- und Offensiv-Reihen funktionierten nicht nur einzeln, sondern vor allem die Verbindung durchs Mittelfeld stimmte.

So harmonierten die beiden Sechser Santiago Ascacibar und Gonzalo Castro auch gegen die 96er erneut, sodass eine schnelle Rückkehr von Christian Gentner in die Startelf immer unwahrscheinlicher wird.

Die VfB-Spieler freuen sich über den Führungstreffer gegen Hannover 96: von Mario Gomez Mitten drin Steven Zuber (z.v.r)
Die VfB-Spieler freuen sich über den Führungstreffer gegen Hannover 96: von Mario Gomez Mitten drin Steven Zuber (z.v.r)  © DPA

Vor allem Castro, der den VfB-Kapitän Gentner aus der Startelf verdrängte, wirkt immer gefestigter.

Fiel er in der Vergangenheit noch durch viele unnötige Ballverluste auf, so hatte er in der Partie gegen Hannover mit einer Passquote von 79 Prozent den besten Wert im VfB-Mittelfeld. Ein entscheidende Statistik auf seiner Position.

Außerdem scheint er dadurch seinen Nebenmann, den Argentinier Ascacibar, gestärkt zu haben.

Dessen offensiven Ausreißer waren beim Kantersieg gegen Hannover häufig brandgefährlich.

An seiner Passgenauigkeit darf der 22-Jährige allerdings noch arbeiten, denn 59 Prozent sind deutlich zu wenig für den Abräumer.

Insgesamt war der Auftritt des VfB aber bärenstark, weil man es nicht nur schaffte zu verteidigen, sondern auch mutig nach vorne spielte.

Dies hatte VfB-Coach Markus Weinzierl bereits vor der Partie gefordert. Der Plan ging auf, weshalb sich nach Wochen ausnahmsweise mal nicht die Frage nach seinem Job stellt.

Diese haben Weinzierls Schützlinge am Sonntagabend auf dem Rasen im Keim erstickt.

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