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Claus Vogt vor der Wahl des neuen VfB-Präsidenten: Das würde er anders machen als Uli Hoeneß

Claus Vogt steht zur Wahl als neuer Präsident des VfB Stuttgart

Claus Vogt kandidiert beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart für die Wahl des neuen Präsidenten. Im TAG24-Interview spricht er über seine Ziele.

Von David Frey

Stuttgart - Am 15. Dezember wählen die Mitglieder des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung ihren neuen Vereinspräsidenten. Einer der beiden zur Wahl stehenden Kandidaten ist der Unternehmer Claus Vogt. TAG24 hat mit ihm über seine Ziele gesprochen.

Claus Vogt beim TAG24 Interview in Stuttgart Bad-Cannstatt.
Claus Vogt beim TAG24 Interview in Stuttgart Bad-Cannstatt.

TAG24: Herr Vogt, Hand aufs Herz. Warum sollten die VfB-Mitglieder Sie am 15. Dezember bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Präsidenten wählen?

Claus Vogt: Ich glaube, bei mir macht es die Vielfalt, der Mix. Ich habe als Unternehmer bewiesen, eine Firma erfolgreich zu leiten. Ich rede in dieser Führungsposition nicht nur über Werte – ich lebe sie vor. Zudem engagiere ich mich seit Jahren schon beim FC PlayFair! bundesweit für das Ansehen des den Fußballs und den Erhalt der Fankultur, was eine hohe Glaubwürdigkeit schafft.

Zudem bin ich einer von 15 Personen im Mitgliederausschuss des VfB Stuttgart, vertrete damit die 70.000 Mitglieder und habe mir ein großes Netzwerk im Sport aufgebaut. Ich spreche also nicht nur über Dinge, sondern habe sie auch schon durch meine Tätigkeiten bewiesen. Ich setze mich für Fans ein, egal um welches Projekt es geht: Anstoßzeiten, Montagsspiele, Mitbestimmung. Und jetzt wäre eine Präsidentschaft zwar nicht zwingend der logisch nächste Schritt, aber passt aufgrund der Konstellation bei mir.

Claus Vogt wäre kein Präsident wie Uli Hoeneß beim FC Bayern München

Wolfgang Dietrich trat als VfB-Präsident nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung im Juli zurück.
Wolfgang Dietrich trat als VfB-Präsident nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung im Juli zurück.

TAG24: Was für eine Art von VfB-Präsident wären Sie denn?

Claus Vogt: Ich wäre bestimmt nicht der Präsident, der sich in den Vordergrund drängt, sondern wahrscheinlich eher der, der ohne Eitelkeit im Hintergrund agiert. Also würde es eher wie bei Borussia Mönchengladbach zugehen, als zum Beispiel bei Uli Hoeneß in München. Worüber ich mich freuen würde, wäre, wenn die Menschen rückblickend dann irgendwann mal sagen würden: Als Claus Vogt Präsident war, stand der VfB im Mittelpunkt und nicht der Präsident.

TAG24: Der VfB Stuttgart hat in den vergangenen Jahren etliche Trainer entlassen. Dann war da noch der Fall Wolfgang Dietrich, dessen Rücktritt als Präsident und der Abstieg in die 2. Liga. Wie wollen Sie Ruhe in einen unruhigen Verein bringen?

Claus Vogt: Wenn man auf den wichtigen Positionen die richtigen Leute hat, wie einen Thomas Hitzlsperger als Vorstandsvorsitzenden, dann kann man eventuelle Probleme lösen. Und wir haben kein "schwieriges Umfeld" bei den Fans und auch keine "ahnungslosen Vollidioten", die für den VfB arbeiten, wie schon einmal kommuniziert wurde. Das war unverschämt. Aktuell haben wir auch keine sportliche Krise, wir sind Dritter am 13. Spieltag, im DFB-Pokal-Achtelfinale und müssen da jetzt kein Fass aufmachen. Sonst haben wir aus den vergangenen Jahren nichts gelernt.

Vogt will regionale Investoren für den VfB gewinnen

Claus Vogt würde als VfB-Präsident gerne regionale Investoren aus Baden-Württemberg für den Verein gewinnen.
Claus Vogt würde als VfB-Präsident gerne regionale Investoren aus Baden-Württemberg für den Verein gewinnen.

TAG24: Sie gelten in Fankreisen durch Ihre Arbeit beim FC PlayFair als kommerzkritisch. Ist dieser Ruf gerechtfertigt?

Claus Vogt: Der kann gar nicht gerechtfertigt sein. Schließlich bin ich selbst Unternehmer. Ich verfolge mit meinem Unternehmen ja auch eine Gewinnabsicht und ohne finanzielles Fundament gibt es kein Unternehmen, sowie keinen Fußballverein in den Profiligen. Das Ziel darf aber nicht sein, dass die Gewinnmaximierung wichtiger als der Sport ist. Der Sport muss immer im Mittelpunkt stehen.

TAG24: Lassen Sie uns das an einem plastischen Beispiel durchspielen. Angenommen, Sie hätten die Wahl zwischen "Gazprom" oder "Südmilch" als Ankerinvestor. Wo ist Ihre Schmerzgrenze, den internationalen Riesen dem regionalen Sponsor vorzuziehen?

Claus Vogt: Grundsätzlich muss ich sagen, dass mich die Bezeichnung Ankerinvestor etwas stört. Der einzig richtige Ankerinvestor ist für mich der eingetragene Verein, weil der gerade 88 Prozent hält und wenn ich mit 88 Prozent nicht der Anker bei einer Kapitalgesellschaft bin, dann weiß ich nicht, was sonst der Anker sein soll. Daimler ist für mich ein wichtiger strategischer Partner - für den VfB ein eminent guter, der glaubwürdig für die Region ist.

Wir müssen uns fragen, welche Branchen dem VfB bei den Investoren noch fehlen, zum Beispiel die Pharamaindustrie oder IT-Unternehmen. Wir haben hier im Schwabenland Weltmarktführer, bei denen schwäbische Geschäftsführer mit schwäbischen Mitarbeitern und darunter vielen VfB-Mitgliedern sehr gute Arbeit abliefern. Da fallen mir beispielsweise Würth oder Trumpf ein. Und gerade dann, wenn eine wirtschaftliche Krise ansteht, wäre das meiner Meinung nach vom VfB ein gutes Zeichen, zum schwäbischen Mittelstand zu halten.

VfB soll sich klar gegen Themen wie Rechtsradikalismus abgrenzen

Claus Vogt (links im Bild) und Christian Riethmüller stehen am 15. Dezember bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart zur Wahl des neuen Vereinspräsidenten.
Claus Vogt (links im Bild) und Christian Riethmüller stehen am 15. Dezember bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart zur Wahl des neuen Vereinspräsidenten.

TAG24: Rückblickend auf Ihr eigenes Unternehmen: Wovon könnte der VfB profitieren, wenn Sie Präsident wären?

Claus Vogt: Was mir bisher gut gelungen ist: Ich konnte Menschen zu erfolgreichen Teams zusammenzuführen. Ich wurde mal in einem Assessment Center in einem Satz zusammengefasst: Herr Vogt, für Sie gibt es keine Fremden, nur Freunde, die Sie noch nicht kennen. Mit diesem Satz kann ich mich anfreunden.

Ich habe mich im Vorfeld meiner Kandidatur mit ehemaligen VfB-Präsidenten, Fans und Sponsoren getroffen, um mich vollumfassend vorzubereiten. Einer der Ex-Präsidenten, von dem ich sehr viel halte, hat gesagt: "Claus, du musst das machen, denn du hast die vier M’s: 'Man muss Menschen mögen'".

TAG24: Was würde dagegen sprechen, sich wie Eintracht Frankfurt-Präsident Peter Fischer klar gegen die AfD zu positionieren?

Claus Vogt: Der VfB ist zunächst einmal unpolitisch und sollte das auch sein. Wir haben über 70.000 Mitglieder und darunter wahrscheinlich alle möglichen Parteien, die momentan erlaubt sind. Wovon sich der VfB jedoch ganz klar abgrenzen muss, müssen Themen sein wie Rechtsradikalismus, sexuelle Gewalt, Gewalt überhaupt, Homophobie, Rassismus. Der FC PlayFair! beschäftigt sich neben den bekannten Fan-Themen auch mit gesellschaftskritischen Themen.

Hier setzen wir uns zusammen mit einer Stiftung im Thema "Sexuelle Gewalt im Fußball" ein und sind an einem Konzept, welches Vereinen und Verantwortlichen helfen wird. Außerdem haben wir auch Mitglieder, die Präventionsarbeit gegen Gewalt und Rechtsradikalismus leisten.

Fotos: Andreas Dalferth, Christoph Schmidt/dpa, Marijan Murat/dpa, TAG24

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