"Es macht keinen Sinn": Wie geht es weiter mit Aogo beim VfB?

Stuttgart - Dennis Aogo könnte kurz vor seinem Abschied beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart stehen. Ein Indiz dafür ist zumindest, dass sein Vertrag im Sommer ausläuft - jetzt äußerte er sich im Gespräch mit TAG24.

Plauderte in ihrer Instagram-Story womöglich versehentlich bevorstehenden Wechsel ihres Mannes aus: Ina Aogo.
Plauderte in ihrer Instagram-Story womöglich versehentlich bevorstehenden Wechsel ihres Mannes aus: Ina Aogo.

Auslöser der Gerüchte um einen möglichen Aogo-Abgang beim VfB war Spielerfrau Ina Aogo, die am Montagabend auf Instagram über ihre Zukunft sprach. (TAG24 berichtete)

So verriet sie, dass sie im Sommer mit ihrer Familie vermutlich wieder umziehen werde, wodurch sie die Wechsel-Gerüchteküche um ihren Mann, Dennis Aogo, zum Brodeln brachte.

TAG24 fragte anschließend direkt bei Aogo nach, was an den aufkommenden Gerüchten dran sei. So versicherte Aogo am Telefon, dass es derzeit keine Gespräche zwischen dem VfB und ihm gäbe.

"Es macht keinen Sinn", erklärte der 32-Jährige weiter. Denn es "geht nicht um mich" und der "Fokus liegt auf der Mannschaft".

So verwies er auch darauf, dass man womöglich auch erst nach seinem Sommerurlaub über einen Vertrag spreche. Dies sei alles ganz normal, versicherte Aogo.

Hier jubelt Dennis Aogo (l.) noch mit seinen VfB-Kollegen.
Hier jubelt Dennis Aogo (l.) noch mit seinen VfB-Kollegen.  © DPA

Doch ganz normal ist es dann doch nicht.

So verwies Aogo auf Verteidiger Holger Badstuber, der im vergangenen Sommer ebenfalls erst spät seinen Vertrag beim VfB verlängerte.

Darauf angesprochen, dass es sich bei Badstuber aufgrund seiner Verletzungs-Karriere und seinen eventuellen Wechselabsichten im Sommer um einen speziellen Fall handelte, gab Aogo zu, dass es sich bei ihm ebenfalls um einen "speziellen" Fall handeln könne - ohne Details zu nennen.

So ist eine eventuelle Vertragsverlängerung von Aogo beim VfB von verschiedenen Faktoren abhängig.

In allererster Linie könnten die Verhandlungen zwischen den Schwaben und Aogo stocken, da die Erstklassigkeit des VfB zum aktuellen Zeitpunkt alles andere als gesichert ist. Doch dem widersprach Aogo gegenüber TAG24 mit Nachdruck.

Außerdem ist der Defensiv-Stabilisator mittlerweile schon 32 Jahre alt und somit wird der VfB sich auch gut überlegen, ob man Aogo nochmal mit einem Vertrag ausstattet.

Für ihn ist auch klar, dass dies bei möglichen Vertragsgesprächen ein Thema ist. Er sei eben nicht mehr der Jüngste, so Aogo.

Besonders betonte er im Gespräch mit der TAG24-Redaktion, dass es nicht an seiner persönlichen Verletzungsanfälligkeit liegt, dass er noch keinen neuen Vertrag unterschrieben habe.

Doch egal bei welchem Club Aogo ab dem 1. Juli 2019 unter Vertrag stehen wird, eins ist sicher: Nach der Karriere zieht es die Aogos nach Berlin, denn dort haben sie ein Haus gekauft.

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