Ist das schon dieser Hitz-Effekt beim VfB Stuttgart?

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steckt weiter tief im Abstiegssumpf der Fußball-Bundesliga, doch in den letzten Partien waren leichte Fortschritte zu erkennen. Ist dies nun der sogenannte Hitz-Effekt?

VfB-Coach Markus Weinzierl empfängt am Sonntag Hannover 96 zum Abstiegskrimi.
VfB-Coach Markus Weinzierl empfängt am Sonntag Hannover 96 zum Abstiegskrimi.  © DPA

So wurde vor knapp zwei Wochen der damalige Leiter des VfB-Nachwuchszentrums Thomas Hitzlsperger zum Sportvorstand befördert und soll nun für die leichten Aufwinde im Schwabenland verantwortlich sein. (TAG24 berichtete)

Denn seit seinem Amtsantritt brachte der VfB zwei Bundesliga-Partien (Leipzig und Bremen) hinter sich und entführte wenigstens von der Weser ein Pünktchen.

Nicht viel, aber immerhin etwas. Und in diesem Zusammenhang werden nun gerne spielerische Fortschritte hervorgehoben - vor allem die neuerdings kompakte Defensive, aber auch von neu entfachter Leidenschaft ist die Rede.

"Die Mannschaft hat verstanden, wie sie jetzt agieren muss", sagte auch VfB-Trainer Markus Weinzierl zuletzt, der hinsichtlich des Austauschs auf der Sportvorstands-Position persönliche Emotionen durchblicken ließ.

So war ihm eine gewisse Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit mit Hitzlsperger anzumerken.

VfB-Sportvorstand: Thomas Hitzlsperger
VfB-Sportvorstand: Thomas Hitzlsperger

Vermutlich auch deshalb, weil sein Verhältnis mit Ex-VfB-Sportvorstand Reschke belastet war.

Es wurde darüber spekuliert, dass sich Reschke zu sehr in die Aufgaben des Trainers einmischte.

So lässt sich vielleicht nicht direkt von einem Hitz-Effekt sprechen, doch von einer Erleichterung des VfB-Trainers, die sich auch auf die Mannschaft auswirkt.

Zumindest ist seit der Reschke-Entlassung eine neue Leichtigkeit bei VfB-Coach Weinzierl zu spüren.

Dennoch ist klar: Die sportlichen Defizite bei den Brustringträgern sind weiter deutlich.

So fehlt im letzten Angriffsdrittel die Sicherheit im Kombinationsspiel.

Diese erreicht man allerdings nicht durch einen Hitz-Effekt, sondern durch Training.

An dieser Stelle ist VfB-Coach Weinzierl gefragt. Doch viel Zeit dürfte er dafür nicht mehr bekommen, denn am Sonntag in der heimischen Mercedes-Benz Arena (15.30 Uhr) geht es gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Hannover. Vermutlich Weinzierls letzte Chance um die Wende beim VfB einzuläuten.

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