VfB-Coach Weinzierl kämpft gegen Ex-Club Augsburg um seinen Job

Stuttgart - Schon wieder heißt es Abstiegskrimi! Am Samstag (15.30 Uhr) kämpft Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg um den Klassenerhalt.

Leverkusens Julian Brandt im VfB-Sandwich: Stuttgarts Rechtsverteidiger Andreas Beck (l.) und Alexander Esswein (r.) attackieren ihn.
Leverkusens Julian Brandt im VfB-Sandwich: Stuttgarts Rechtsverteidiger Andreas Beck (l.) und Alexander Esswein (r.) attackieren ihn.

Dabei gilt es für die Brustringträger nach dem letzten Sieg über Hannover vor anderthalb Monaten endlich wieder einen Dreier einzufahren.

Doch es gibt einfachere Aufgaben als das Duell mit den Fuggerstädtern, die erst am vergangenen Spieltag einen 3:1-Achtungserfolg gegen die Europa-Helden der Frankfurter Eintracht feierten.

Im ersten Spiel unter FCA-Coach Martin Schmidt hielten die Augsburger gut mit und zeigten besonders in der Offensive großes Engagement.

Vor allem der Linksaußen der bayrischen Schwaben, Marco Richter, präsentierte sich zuletzt in Bestform.

So trug er gegen Frankfurt mit einem Doppelpack zum Sieg bei.

Nach dem Dreier sprach man vom Trainereffekt, da die Augsburger erst in der Woche zuvor Manuel Baum aus dem Amt des Übungsleiters entließen und Ex-Mainz-05-Trainer Schmidt übernahm.

Wild gestikulierend: VfB-Coach Markus Weinzierl.
Wild gestikulierend: VfB-Coach Markus Weinzierl.

Auch rund um den VfB wünschen sich viele, dass der Verein von der Mercedesstraße die letzte Patrone im Kampf um den Klassenerhalt verschießt und Coach Weinzierl entlässt.

Allerdings sprach VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger erst nach dem blamablen 1:1 gegen Nürnberg seinem Coach eine Jobgarantie aus.

Fraglich jedoch, ob diese im Falle eines ausbleibenden Dreiers gegen Augsburg Bestand haben wird.

Entließe man Weinzierl nach der Partie, wäre er übrigens der vierte VfB-Trainer, der nach einer Begegnung mit den Augsburg seinen Hut nehmen müsste.

Kurios: Als sich die ehemaligen VfB-Trainer Bruno Labbadia (heute VfL Wolfsburg), Alexander Zorniger und Armin Veh nach einer Partie gegen die Fuggerstädter aus ihrem Amt verabschiedeten, hieß der Augsburger Coach jedes Mal Markus Weinzierl.

Dieser sprach schon bei seinem Antritt als VfB-Übungsleiter darüber, dass er sich mit den bayrischen Schwaben als Gast in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena immer wohlgefühlt hatte.

Am Samstag kehrt er allerdings mit dem VfB in seine alte Heimat Augsburg zurück. Und dieses Mal muss er selbst um seinen Job bangen.

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