Bundesliga-Endspurt: Ist der VfB Stuttgart eigentlich noch zu retten?

Stuttgart - Ist Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart eigentlich noch zu retten?

Machen es sich auf dem Boden gemütlich: VfB-Offensivmann Anastasios Donis und Nürnbergs Tim Leibold.
Machen es sich auf dem Boden gemütlich: VfB-Offensivmann Anastasios Donis und Nürnbergs Tim Leibold.  © DPA

Das ist die Frage, die sich derzeit viele Anhänger des Vereins für Bewegungsspiele besorgt stellen dürften.

Doch zumindest was die Rettung über die beiden möglichen Relegationsspiele gegen den Dritten der Zweiten Liga angeht, sieht es statistisch ganz gut für den Noch-Erstligisten aus.

Immerhin setzten sich - seit der Wiedereinführung der Relegation 2009 - in zehn Duellen erst zwei Zweitligisten gegen den höherklassigen Verein durch.

2009 triumphierte Nürnberg über den damaligen Erstligisten Cottbus , drei Jahre später feierte Fortuna Düsseldorf nach den Entscheidungsspielen gegen Hertha BSC den spektakulären Aufstieg.

Für den VfB Stuttgart ist die Relegation vermutlich die letzte Chance den Klassenerhalt zu schaffen und somit die "Saison zu reparieren", wie es VfB-Trainer Markus Weinzierl nannte.

Denn aufgrund eines mickrigen Sieges aus den letzten zwölf Partien, erscheint der 4-Punkte-Rückstand auf den Tabellenfünfzehnten Augsburg und somit das rettende Ufer, zu groß für die Brustringträger.

Nürnbergs Rober Bauer (l.) und Stuttgarts Nicolás González wälzen sich am Boden. VfB-Coach Weinzierl zeigt sich verwundert.
Nürnbergs Rober Bauer (l.) und Stuttgarts Nicolás González wälzen sich am Boden. VfB-Coach Weinzierl zeigt sich verwundert.  © DPA

Wenigstens schaffte es der VfB, durch den späten Ausgleich gegen Nürnberg, den direkten Konkurrenten aus Franken auf Distanz zu halten.

Auch zwischen diesen beiden Krisen-Clubs liegen vier Punkte, sodass der VfB gute Karten hat, zumindest den direkten Abstieg zu vermeiden.

Zu sicher sollten sich die Stuttgarter diesbezüglich jedoch nicht sein, denn die Nürnberger dürften Morgenluft geschnuppert haben.

Zwar haderten die VfB-Jäger, dass sie schlussendlich nur einen Punkt aus der Mercedes-Benz Arena entführten, doch die Franken waren über weite Strecken die bessere Mannschaft.

Vor allem deshalb muss dem VfB Angst und Bange beim Gedanken an die entscheidenden Spiele im Abstiegskampf werden: Wenn man gegen den Tabellenvorletzten Nürnberg nicht gewinnt, gegen wen dann?

Am kommenden Samstag treffen die Schwaben jedenfalls auf Europa-League-Aspirant Bayer Leverkusen, gegen den man im Hinspiel 0:2 verlor.

Leichter wird es also nicht, doch immerhin machen zwei Neuzugänge weiter Hoffnung. Der 19-jährige Ozan Kabak, der in der Viererkette souverän aktuell bärenstark verteidigt und bereits drei Treffer erzielte.

Und Steven Zuber, der als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive stark auftrumpft und ebenfalls schon reichlich auf Tore-Jagd war: Fünf Treffer gelangen dem Schweizer bisher.

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