VfB mit Winter-Transfer-Offensive? Das sind die heißen Kandidaten

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steckt nach der 0:2-Niederlage in Leverkusen (TAG24 berichtete) weiter im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest: Jetzt soll der Kader verstärkt werden.

Sitzt beim Rekordmeister Bayern München meistens auf der Bank: Sandro Wagner (30) soll beim VfB Stuttgart im Gespräch sein. (Symbolbild)
Sitzt beim Rekordmeister Bayern München meistens auf der Bank: Sandro Wagner (30) soll beim VfB Stuttgart im Gespräch sein. (Symbolbild)  © DPA

Dabei wird wild über einige prominente Namen in der Fußballwelt diskutiert.

Wie das Fußball-Fachmagazin "Kicker" berichtet, sollen neben dem Gladbacher Patrick Hermann, auch Dortmunds Shinji Kagawa und Sebastian Rode im Gespräch sein, die beim derzeitigen Tabellenführer unter BVB-Coach Lucien Favre kaum zum Zuge kommen.

Außerdem ist die Rede vom Bad-Boy Sandro Wagner, der sich nach seiner erfolgreichen Zeit bei der TSG Hoffenheim als besten Stürmer Deutschlands sah und aus der deutschen Nationalmannschaft zurücktrat, nachdem ihn Jogi Löw für die WM 2018 in Russland nicht beachtete.

Allerdings wurde beim VfB vor kurzem auch über einen möglichen Wechsel des Stürmers Anthony Modeste spekuliert (TAG24 berichtete), der nach seinem kurzen China-Ausflug dann doch lieber zu seinem 1. FC Köln zurückkehrte. (TAG24 berichtete)

Ist beim BVB Publikumsliebling, dennoch wird immer wieder über einen Wechsel spekuliert: Ist Shinji Kagawa einer für den VfB? (Symbolbild)
Ist beim BVB Publikumsliebling, dennoch wird immer wieder über einen Wechsel spekuliert: Ist Shinji Kagawa einer für den VfB? (Symbolbild)  © DPA

Das Beispiel um Modeste zeigt, wie wild momentan über neue Verpflichtungen beim VfB diskutiert wird.

Demnach ist fraglich wie realistisch die neuesten Gerüchte sind - besonders um Kagawa und Wagner.

Kaum fraglich dürfte allerdings sein, dass diese Spieler dem aktuellen Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart weiterhelfen könnten.

Vor allem der wendige Mittelfeldspieler Kagawa könnte beim VfB die Bindung zwischen Defensive und Offensive herstellen, was ansonsten nur Daniel Didavi bei den Schwaben zuzutrauen wäre.

Dieser ist allerdings seit Wochen verletzt und seine Rückkehr ungewiss.

Ob der gebürtige Nürtinger in dieser Saison überhaupt nochmal ohne Beschwerden im VfB-Trikot zu sehen sein wird ist fraglich. (TAG24 berichtete)

Die Verpflichtung des verletzten Didavi steht repräsentativ für die bisher unglückliche Transferpolitik des Sportvorstands Michael Reschke: Der VfB schickte Daniel Ginczeck nach Wolfsburg, bekam dafür den verletzten Didavi. Ginczeck galt in der vergangenen Rückrunde als kongenialer Sturmpartner von Mario Gomez.

Doch vergangene Transfers hin, zukünftige Transfers her: Bis zur Winterpause wird der VfB noch fünf Spiele absolvieren in denen man sich definitiv mit dem aktuellen Kader genügen muss.

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