Präsident klappte nicht: Ist für VfB-Legende Buchwald Platz im Aufsichtsrat?

Stuttgart - VfB-Vereinslegende Guido Buchwald kandidierte vor der Wahl des neuen Präsidenten Claus Vogt ebenfalls für das Amt, schaffte es jedoch nicht in die engere Auswahl. Jetzt hat sich der 59-Jährige zu einem möglichen Engagement im Aufsichtsrat geäußert.

Claus Vogt (Foto), der Präsident des VfB Stuttgart, möchte die Wogen zwischen Guido Buchwald und dem Verein glätten.
Claus Vogt (Foto), der Präsident des VfB Stuttgart, möchte die Wogen zwischen Guido Buchwald und dem Verein glätten.  © Tom Weller/dpa

"Es gibt keine Basis. Den VfB werde ich für immer im Herzen tragen. Aber unter der aktuellen Führungsstruktur schließe ich jedes Amt beim VfB aus", so der Weltmeister von 1990 gegenüber der "BILD".

Es seien momentan Menschen in Führungspositionen, die mit seinem Namen nichts anfangen könnten, schob er nach.

Den größten Groll nach seiner Ausbootung für die Präsidentenwahl hegt Buchwald nach wie vor vor allem gegen den Vereinsbeirat.

Dieser wolle, so Buchwalds Auffassung, weder ihn noch andere Vereinsikonen und Fachleute wie Jürgen Klinsmann in der Vereinsführung, sondern "Opportunisten und Ja-Sager" (TAG24 berichtete).

Außerdem habe der Vereinsbeirat die Entscheidung gegen Guido Buchwald damit begründet, der 59-Jährige hätte zu hohe finanzielle Forderungen gestellt (TAG24 berichtete) - eine Aussage, bei der die Vereinslegende "aus allen Wolken gefallen" sei, wie er gegenüber der "BILD" sagte. "Es war ein Schlag, der noch immer tief sitzt."

Dem neuen VfB-Präsidenten Claus Vogt war es ein Anliegen, das stark beschädigte Verhältnis zwischen dem Ehrenspielführer und dem Verein wiederherzustellen. Bisher habe es aber außer einer Begegnung beim Junior Cup in Sindelfingen Anfang Januar keinen weiteren Kontakt zwischen den beiden gegeben.

Guido Buchwald bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart im Dezember 2019 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.
Guido Buchwald bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart im Dezember 2019 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.  © Tom Weller/dpa

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