VfB Stuttgart: Mario Gomez sieht "Fifty-Fifty"-Chance gegen den Hamburger SV

Stuttgart - Für Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart beginnt nun die Hamburg-Woche.

 Santiago Ascacibar (l-r), Trainer Tim Walter und Emiliano Insua vom VfB Stuttgart reagieren nach dem Spiel.
Santiago Ascacibar (l-r), Trainer Tim Walter und Emiliano Insua vom VfB Stuttgart reagieren nach dem Spiel.

Am Samstag treffen die Schwaben zuerst in der Liga auf den Hamburger SV, am kommenden Dienstag dann im DFB-Pokal (18.30 Uhr).

Besondere Brisanz liegt vor allem im Meisterschaftsduell.

Immerhin trifft der VfB (2.) auf den Tabellenführer und die Schwaben haben zuletzt gegen die Kellerkinder Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel zwei Pleiten kassiert.

"Wir müssen den Kopf hochnehmen. Ich glaube, es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um gegen Hamburg zu spielen. Da können wir unser wahres Gesicht zeigen", bewertet Mario Gomez die schwäbische Ausgangslage für das Spitzenspiel im Hamburger Volkspark.

Hoffnung macht den Stuttgartern, dass der VfB bisher vor allem mit tief stehenden Gegnern Probleme hatte und der HSV dagegen "genauso viel will wie wir", drückte es Gomez aus.

Bedeutet: Die Hamburger wollen ebenfalls das Spiel bestimmen.

Zweimal gegen den HSV: Wird es ungemütlich beim VfB Stuttgart?

Wären wahrscheinlich am liebsten im Boden versunken: Orel Mangala (l.), Mario Gomez (M), Emiliano Insua (r) vom VfB Stuttgart nach der Pleite gegen Kiel.
Wären wahrscheinlich am liebsten im Boden versunken: Orel Mangala (l.), Mario Gomez (M), Emiliano Insua (r) vom VfB Stuttgart nach der Pleite gegen Kiel.

Stuttgarts Kapitän Marc Oliver Kempf drückt es noch etwas einfacher aus: "Der HSV kann auch Fußball spielen", so der 24-Jährige.

Es wird tatsächlich interessant sein, welcher der beiden Clubs das Spiel an sich reißen wird.

Denn bisher kennen die Schwaben, wie auch die Hamburger, nur die Favoritenrolle.

In den kommenden zwei Partien dürften allerdings zwei Teams auf Augenhöhe aufeinandertreffen.

Aufgrund der aktuellen schwäbischen Schwächephase traut man dem HSV jedoch etwas mehr zu.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat macht aber deutlich, schnell wieder aus dem Formloch herauskommen zu wollen: "Zwei Niederlagen sind auf jeden Fall eine Aufgabe, die wir nun zu meistern haben. Macht jetzt keinen Spaß zu verlieren", so der Kaderplaner.

"Gewinnen ist schöner", stellt Mislintat weiter fest. Auch ein Weiterkommen im DFB-Pokal wäre für den VfB sicherlich eine schöne Sache.

"Es sind zwei Spiele (Liga und Pokal Anm. d. Red.), die fifty-fifty sind und es ist ein guter Moment, um als Mannschaft eine Antwort zu geben", gibt sich VfB-Stürmerstar Gomez für die Aufgaben optimistisch. Doch Bonusspiele sind die Herausforderungen gegen den HSV sicherlich nicht.

Sollte der Worst Case eintreten und die Schwaben verlieren beide Partien, was gegen die starken Hamburger durchaus möglich ist, dann wird es ungemütlich rund um die VfB-Geschäftsstelle in der Mercedesstraße werden.

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