Euphorie pur nach Kantersieg! VfB feiert großen Befreiungsschlag gegen Hannover

Stuttgart - Was für ein Befreiungsschlag für die Brustringträger! Am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewinnt der VfB Stuttgart im eigenen Stadion gegen Hannover 96 deutlich mit 5:1 (3:0).

Die VfB-Spieler freuen sich über den Führungstreffer gegen Hannover 96: von Mario Gomez Mitten drin Steven Zuber (z.v.r)
Die VfB-Spieler freuen sich über den Führungstreffer gegen Hannover 96: von Mario Gomez Mitten drin Steven Zuber (z.v.r)  © DPA

Ausgerechnet VfB-Liebling Mario Gomez traf zum 1:0 für die Schwaben (4.), ehe Ozan Kabak das 2:0 für die Stuttgarter erzielte (16.). Kabak machte auch die Bude zum 3:0 (45.). Hannovers Jonathas traf zwar zum 3:1 (68.), doch Stuttgarts Steven Zuber machte mit seinem Doppelpack zum 4:1 (78.) und 5:1 (81.) den Deckel drauf.

VfB-Coach Markus Weinzierl vertraute zum dritten Mal in Folge der gleichen Elf und ließ die Schwaben erneut mit einer Fünferkette auftreten.

Dessen Kollege, Hannovers Trainer Thomas Doll, wechselte dagegen seine Startformation auf zwei Positionen: Statt Matthias Ostrzolek und Ex-HSV-Kicker Nicolai Müller, begannen Oliver Sorg und Bobby Wood.

Und die Partie zwischen den beiden kriselnden Clubs startete rasant! So war keine Minute gespielt, als VfB-Star Gomez die Riesenchance ausließ und das Kunstleder an den Außenpfosten setzte - Hannovers Keeper lag in dieser Situation sogar schon geschlagen am Boden.

Doch kurze Zeit später machte es der ehemalige deutsche Nationalspieler besser: Zuber steckte die Kugel in der vierten Minute auf den komplett freien Gomez durch, der dieses Mal den Ball eiskalt zum 1:0 für die Schwaben versenkte.

VfB-Stürmer Mario Gomez (l.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 (4.). Mit ihm sein Vorlagengeber Steben Zuber.
VfB-Stürmer Mario Gomez (l.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 (4.). Mit ihm sein Vorlagengeber Steben Zuber.

Es war ein Blitzstart der Brustringträger, die völlig verdient führten und mit einer neuen Leichtigkeit die Niedersachsen in Grund und Boden spielten.

Als Kabak dann nach einer Ecke von Zuber die Kugel zum 2:0 ins Netz wuchtete, war im ehemaligen Neckarstadion kein Halten mehr (16.).

Die Stuttgarter spielten sich in einen Rausch und strotzten nur so voller Selbstbewusstsein. Vor allem einer: Kabak!

Der 18-jährige Türke köpfte nämlich kurz vor der Halbzeit - wieder nach einer Ecke - auch das 3:0 für die Brustringträger (45.).

Nur der Pausenpfiff, der im ausgelassenen Jubel der Mercedes-Benz Arena fast unterging, konnte diese entfesselten Schwaben bremsen. Gegner Hannover dürfte in diesem Moment dagegen wirklich froh über den anstehenden Pausentee gewesen sein.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete: Der VfB dominierte die schwachen Hannoveraner.

Im Zweikampf: VfB-Verteidiger Benjamin Pavard (l.) und Hannovers Hendrik Weydandt.
Im Zweikampf: VfB-Verteidiger Benjamin Pavard (l.) und Hannovers Hendrik Weydandt.  © DPA

Daran änderte auch der erste Torschuss Hannovers durch Genki Haraguchi (51.) nichts. Der VfB bestimmte das Geschähen und ließ Ball und Gegner laufen.

Doch zur Mitte der ersten Hälfte ergriff 96 immer mehr die Initiative, während sich der VfB etwas zurückzog.

Dafür bestraften die Niedersachsen die Schwaben umgehend. So war es Hannovers Joker Jonathas, der nach einer Haraguchi-Flanke per Kopf das 3:1 besorgte (68.).

Von diesem Rückschlag ließen sich die Stuttgarter allerdings nicht verunsichern. So kam in der 79. Minute die Kugel nach einer Ecke unverhofft auf Zuber, der aus dem Rückraum das 4:1 erzielte.

Der Leihspieler von der TSG Hoffenheim drehte nach einem insgesamt guten Spiel nochmal so richtig auf. So schnürte er in der 81. auch noch seinen Doppelpack: Nach Vorlage des eingewechselten VfB-Kapitäns Christian Gentner, verwandelte Zuber mit seinem Treffer die Mercedes-Benz Arena endgültig in ein Tollhaus.

Es ist der langersehnte Befreiungsschlag des VfB, der mit diesem 5:1-Sieg im Rücken am kommenden Wochenende nach Dortmund zum BVB reist.

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