Gomez trifft! VfB Stuttgart ringt Hannover 96 nieder

Stuttgart - Was für ein Match! Am ersten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gewinnt der VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena gegen Hannover 96 völlig verdient mit 2:1 (2:1).

Die Trainer bei der Begrüßung vor dem Anpfiff: Stuttgarts Tim Walter (l.) und Hannovers Mirko Slomka.
Die Trainer bei der Begrüßung vor dem Anpfiff: Stuttgarts Tim Walter (l.) und Hannovers Mirko Slomka.

Vor 52.021 Zuschauern erzielte Mario Gomez das 1:0-Führungstor für die Stuttgarter (29.). Daniel Didavi erhöhte auf 2:0 (36.), ehe der Schwabe Maxime Awoudja mit seinem Eigentor für den Anschlusstreffer für die Niedersachsen sorgte (39).

Hannovers Matthias Ostrzolek sah zudem die Gelb-Rote-Karte (64.). Kurz vor Schluss musste auch Awoudja nach einer Gelb-Roten Karte den Rasen verlassen (85.).

Bei seinem Heimdebüt vertraute VfB-Coach Tim Walter gleich fünf Neuzugängen. So begannen Gregor Kobel, Marcin Kaminski, Pascal Stenzel, Atakan Karazor und Hamadi Al Ghaddioui. Verteidiger Marc Oliver Kempf führte die Schwaben als Kapitän aufs Feld.

Hannovers Trainer Mirko Slomka schmiss dagegen nur zwei Neue ins kalte Wasser: Ex-VfB-Torwart Ron-Robert Zieler und Marcel Franke.

Es war ein rasanter Start beim Match der beiden Bundesliga-Absteiger! Besonders Hannover 96 fand gut in die Partie und setzte die Stuttgarter immer wieder früh unter Druck. So hatten die Niedersachsen auch die erste Möglichkeit: Linton Maina flankte in den schwäbischen Strafraum, Edgar Prib nahm die Kugel an und schloss ab, doch VfB-Keeper Kobel konnte die Pille geradeso noch zur Ecke abwehren (2.).

Mario Gomez bejubelt seinen 1:0-Führungstreffer (29.).
Mario Gomez bejubelt seinen 1:0-Führungstreffer (29.).  © DPA

Drei Minuten später war es wieder Hannovers Prib, der gefährlich wurde: Sein Freistoß ging aber nur ans Außennetz des schwäbischen Kastens (5.).

Dann kamen die Schwaben besser ins Spiel. Sie kontrollierten das Geschehen und Didavi probierte es in der 11. Minute mit einem Freistoß, doch dieser zischte rechts am Tor der Niedersachsen vorbei (11.).

Die Partie verlor anschließend etwas an Tempo, bis ein Oldie das ehemalige Neckarstadion zum Toben brachte: Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Borna Sosa war es Stürmerstar Gomez, der die Kugel in die Maschen der Niedersachsen zur 1:0-Führung für den VfB drosch (29.).

Für noch mehr gute Laune sorgte dann Didavi: Mit einem traumhaften Freistoß überlistete der Mittelfeldkünstler seinen Ex-Kollegen Zieler zum 2:0 für den VfB (36.).

Anschließend wurde es bitter: Awoudja, erst in der 35. Minute eingewechselt, unterlief ein heftiger Lapsus. Der 21-Jährige lupfte mit seinem ersten Ballkontakt die Pille ins eigene Netz zum 1:2-Anschlusstreffer für Hannover 96 (39). Eine rasante Partie ging in die Pause, der VfB führte zu Recht mit 2:1.

Stuttgart's Daniel Didavi (r) spielt gegen Hannover's Genki Haraguchi.
Stuttgart's Daniel Didavi (r) spielt gegen Hannover's Genki Haraguchi.  © DPA

Im strömenden Regen begann die zweite Hälfte und der VfB übernahm direkt wieder das Kommando.

Die Schwaben ließen Ball und Gegner laufen und warteten auf den richtigen Zeitpunkt um in die gefährliche Zone einzudringen. So wie in der 54. Minute, als sich Gomez in den Strafraum der 96er tankte und die Kugel auf Umwegen zu Didavi gelangte. Dieser verfehlte das Tor nur knapp.

Didavi machte eine starke Partie! In der 64. Minute stürmte er nach vorne, sein Pass rutschte auf Santiago Ascacibar durch, doch Zieler rettete im letztem Moment noch mit einer Fußabwehr (62.).

Dann schwächte sich Hannover selbst: Ostrzolek sah Gelb-Rot nach einem Foul an Ascacibar (64).

In der 85. Minute schickte Schiedsrichter Dr. Felix Brych dann auch noch Pechvogel Awoudja mit Gelb-Rot vom Platz.

Doch davon ließ sich der VfB nicht mehr beeinflussen. Besonders in der zweiten Hälfte waren die Stuttgarter die bessere Mannschaft, weshalb sie das wichtige Auftaktspiel gegen Hannover 96 verdientermaßen mit 2:1 (2:1) gewannen. Am kommenden Spieltag geht es für die Schwaben zum 1. FC Heidenheim, die Niedersachsen haben dann Regensburg zu Gast.

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