Vor DFB-Pokal-Partie: Unterschätzt VfB-Coach Tim Walter die Rostocker?

Stuttgart - Schon wieder die Rostocker! Nach dem üblen 0:2-Erstrunden-Aus vergangener Saison, trifft Zweitligist VfB Stuttgart am Montagabend (18.30 Uhr) erneut auf Drittligist Hansa Rostock.

Die Rostocker feiern den Torschützen zum 2:0 Mirnes Pepic (nackter Oberkörper), rechts der Stuttgarter Christian Gentner. Der Drittligist besiegt den Erstligisten aus Stuttgart mit 2:0 (1:0).
Die Rostocker feiern den Torschützen zum 2:0 Mirnes Pepic (nackter Oberkörper), rechts der Stuttgarter Christian Gentner. Der Drittligist besiegt den Erstligisten aus Stuttgart mit 2:0 (1:0).  © dpa/Bernd Wüstneck

Es ist das fünfte Duell der beiden in diesem Wettbewerb, bei dem es für die Schwaben darum geht, eine Serie zu beenden.

Denn alle bisherigen Partien entschieden die Hanseaten für sich.

"Es besteht überhaupt keine Gefahr, dass es wieder passiert", war sich VfB-Trainer Tim Walter auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie sicher.

Und der Coach, der erst seit dieser Saison im Amt ist und somit bei der letzten Pleite nicht dabei war, legte selbstbewusst nach: "Wir gehen davon aus, dass wir gewinnen", lautete seine Kampfansage.

Eine Ansage, die im Pokal, der ja bekanntlich seine eigenen Gesetze hat, gefährlich ist.

Wenn es schiefgeht, heißt es später, er habe den unterklassigen Gegner unterschätzt.

Doch das sind Dinge, mit denen sich VfB-Coach Walter nicht beschäftigt.

Für ihn gibt es nur: Blick nach vorne und Vollgas geben.

Seit Ende Juni im Amt: Stuttgarts Trainer Tim Walter begrüßt die Fans beim Trainingsauftakt.
Seit Ende Juni im Amt: Stuttgarts Trainer Tim Walter begrüßt die Fans beim Trainingsauftakt.  © Fabian Sommer/dpa

Auch von einem Rostock-Fluch will der 43-Jährige nichts wissen, wie er den auf der Pressekonferenz den Journalisten unmissverständlich klarmachte: "Gegen Flüche kann man immer angehen, wenn man viel arbeitet", so Realist Walter.

Der Coach, der im vergangene Saison noch als Kieler Trainer Bundesligist Freiburg aus dem Wettbewerb schmiss, hat so richtig Bock auf den Pokal:

"Es sind alles Endspiele, deshalb mag ich es. Außerdem ergibt sich vielleicht die Möglichkeit sich mit anderen Clubs (als Zweitligisten) zu messen. Deshalb gilt es für uns, soweit wie möglich zu kommen."

Von den Rostockern erwartet Walter, dass sie "defensiv kompakt" stehen werden und gegen den Favoriten aus Stuttgart auf Konter lauern.

Ein Umstand, der Walter allerdings keine Sorgen bereitet.

Schließlich wird dies den Schwaben im Zweitligaalltag noch häufiger passieren.

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