Pokal-Sensation bleibt aus! VfB rächt sich und schmeißt Rostock raus

Rostock - Rache ist süß! Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart gewinnt im DFB-Pokal beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) und zieht somit in die zweite Runde ein. Vergangenes Jahr waren die Schwaben noch gegen die Rostocker ausgeschieden.

Rostocks Nils Butzen (M) kämpft mit Stuttgarts Mario Gomez (l) um den Ball.
Rostocks Nils Butzen (M) kämpft mit Stuttgarts Mario Gomez (l) um den Ball.  © dpa/Danny Gohlke

Vor 24.000 Zuschauer erzielte Hamadi Al Ghaddioui im ausverkauften Ostseestadion den 1:0-Siegtreffer für den VfB Stuttgart (19.).

VfB-Trainer Tim Walter schickte im Vergleich zum Remis in Heidenheim zwei neue ins Rennen.

Für Al Ghaddioui begann Stürmerstar Mario Gomez und Ersatzkeeper Fabian Bredlow ersetzte den an der Hüfte angeschlagenen Gregor Kobel.

Auch Rostocks Coach Jens Härtel nahm zwei Änderungen in seiner Startelf vor. Statt Mirnes Pepic und Adam Straith, starteten Jonas Hildebrandt und Sven Sonnenberg.

Die Partie begann mit purer Rostocker Leidenschaft! Die Heimmannschaft warf alles rein, um den schwäbischen Favoriten ein Bein zu stellen.

Und somit tauchte Rostock in der Anfangsphase immer wieder gefährlich vor VfB-Keeper Bredlow auf.

Hansa Rostock mutig, VfB-Stuttgart-Stürmer Al Ghaddioui eiskalt

Rostocks Nils Butzen (l) kämpft mit Stuttgarts Daniel Didavi (M) um den Ball.
Rostocks Nils Butzen (l) kämpft mit Stuttgarts Daniel Didavi (M) um den Ball.  © dpa/Danny Gohlke

So wie in der 13. Minute, als die Hanseaten fein auf der linken Seite kombinierten, ehe Korbinian Vollmann die Kugel aus 16 Metern abzog. Bredlow entschärfte die Situation dennoch souverän.

Während der VfB in dieser Situation noch schlief, waren sie kurze Zeit später hellwach.

Nach einer schnell ausgeführten Ecke, war es der für Orel Mangala (verletzungsbedingt) eingewechselte Al Ghaddioui (12.), der am höchsten stieg und per Kopf das 1:0 für den VfB erzielte (19.). Bei dieser Ecke herrschte das reine Chaos in der Rostocker Abwehr.

Das Spiel blieb in der Folge rassig und der Drittligist ließ sich vom Rückstand einfach nicht einschüchtern.

Trotzdem kam es auf beiden Seiten zu keinen weiteren Chancen, weshalb die Stuttgarter mit der 1:0-Führung in die Pause gingen.

VfB zieht kontrolliert in die zweite Runde des DFB-Pokals ein

Rostocks Pascal Breier (l) kämpft mit Stuttgarts Atakan Karazor um den Ball.
Rostocks Pascal Breier (l) kämpft mit Stuttgarts Atakan Karazor um den Ball.

In der zweiten Hälfte drückte der VfB den Rostockern dann immer mehr ihr typisches Ballbesitz-Spiel auf.

Doch trotz dieser weitestgehend schwäbischen Kontrolle, schafften es die Rostocker Nadelstiche zu setzen.

So verlor der für den verletzen Holger Badstuber eingewechselte Nathaniel Phillips, den Hanseaten John Verhoek aus den Augen, der die Pille nur knapp am Stuttgarter Gehäuse vorbeiköpfte (60.).

Ab der 70. Minute verlor die Partie dann an Tempo und die Stuttgarter begannen etwas, sich auf der 1:0-Führung auszuruhen.

Doch den Rostockern fiel nichts mehr ein, um den Schwaben-Sieg noch zu gefährden.

Die Stuttgarter gewinnen schließlich 1:0 und rächen sich somit für das bittere Pokal-Erstrundenaus vor einem Jahr, ebenfalls in Rostock.

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