VfB Stuttgart bricht mit "Mentalitätssieg" im Derby den Bann

Stuttgart - Erleichterung beim VfB Stuttgart! Den Schwaben gelang mit einem 3:0-Sieg im Derby gegen den Karlsruher SC der Befreiungsschlag, nachdem man zuletzt vier von fünf Partien verloren hatte.

Holger Badstuber (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Philipp Hofmann (r.) vom Karlsruher SC.
Holger Badstuber (l.) vom VfB Stuttgart in Aktion gegen Philipp Hofmann (r.) vom Karlsruher SC.

"Maximal wichtig", bewertete Sven Mislintat den Sieg im Anschluss an die Partie in der Mixed-Zone. Für den Stuttgarter Sportdirektor hatte der Erfolg, auch abgesehen von der aktuellen sportlichen Lage, einen hohen Stellenwert: "Es war das Derby. Da war es von entscheidender Bedeutung alles für unseren Club und die Fans zu geben."

Ähnlich äußerte sich VfB-Keeper Gregor Kobel: "Wir haben heute einen starken Mentalitätssieg eingefahren. Es ist nie einfach, so ein Spiel zu bestreiten, deshalb bin ich stolz und happy."

Stuttgarts Torhüter freute sich natürlich über die drei Treffer der Offensivabteilung, doch besonders machte ihn die Defensivleistung glücklich.

Er hielt selbst die Null hinten fest , sodass der VfB ohne Gegentor blieb, wie es VfB-Coach Tim Walter vor der Partie versprochen hatte. (TAG24 berichtete)

Walter war natürlich ebenfalls von der Derby-Leistung seiner Männer begeistert.

Nach Derby-Sieg über KSC: VfB Stuttgart muss beim SV Sandhausen seine Leistung bestätigen

Pure Erleichterung: Die Spieler des VfB Stuttgart jubeln mit den Fans nach dem Sieg.
Pure Erleichterung: Die Spieler des VfB Stuttgart jubeln mit den Fans nach dem Sieg.  © DPA/ Tom Weller

"Ich glaube, wir haben gegen den Ball ein sehr gutes Spiel gemacht. Haben alles wegverteidigt, was wir konnten", analysierte der VfB-Trainer die Partie auf der Pressekonferenz.

Und Walter fiel ein Stein vom Herzen: Seine Schützlinge haben gegen den KSC endlich den Bann der schlechten Chancenverwertung gebrochen!

"Wir haben eine Effizienz an den Tag gelegt, die wir in den Wochen zuvor nicht hatten", so der Coach, der sogar eine Erklärung dafür hatte: "Das kam daher, weil wir gut verteidigt haben."

Zu Beginn der zweiten Hälfte hätte sich der VfB allerdings beinahe mal wieder selbst um die gute Leistung gebracht.

Kapitän Marc Oliver Kempf spielte einen katastrophalen Fehlpass in den Lauf des KSC-Kickers Manuel Stiefler, der anschließend fast alleine aufs VfB-Tor zustürmte. Doch erst rettete der Pfosten, dann Keeper Kobel. "Wir haben sieben bis acht Minuten gehabt, in denen wir es nicht ganz so sauber gespielt hatten", gab auch Sportdirektor Mislintat zu, der seiner Mannschaft ansonsten eine souveräne Leistung bescheinigte.

Jetzt heißt es für die Schwaben "den Schwung" mitnehmen, wie Torwart Kobel sagte. Am kommenden Sonntag muss der VfB seine Leistung beim SV Sandhausen bestätigen.

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